Erstellt am 15. Juni 2016, 06:00

von Raimund Novak

Klub gibt nicht auf. Nach dem Clinch mit dem Hauptverein SV Schwechat werden Peter Hanzl und Co. mit Sokol einen Neustart wagen.

Die Jugendmannschaften, hier im Bild das U15-Team, das heuer Bronze in der Meisterschaft holte, sollen laut Eichstädt weiterhin in Schwechat trainieren. Am Foto: Trainer Muhammad Bajrakatrevic, Viktoria Riegler, Pia Rab, Elma Bajrakatrevic, Livia Szamely, Elma Hodic, Nikolina Mistrafovic, Amina Selimovic, Co-Trainerin Kathrin Fischer, Ainoha Valenzuela, Nina Schubert, Aida Mehic, Katja Klickovic und Jasmin Haslinger.  |  NOEN, Foto: privat

Mit der Gründung eines eigenen Volleyballzweiges bei der SVS und der Trennung mit Sokol machten sich viele Eltern, Spieler und Trainer Sorgen über die Zukunft des Volleyballsports (NÖN berichtete). Sokol-Obmann Peter Hanzl möchte mit seinem Verein aber Schwechat nicht den Rücken kehren.

„Derzeit stehen wir in Verhandlungen mit dem Gymnasium wegen der Trainingsmöglichkeiten“, bestätigt der ehemalige Manager Peter Eichstädt, der nun für den Verein als Pressesprecher fungiert. Dieser soll unter den neuen Namen „VB Niederösterreich Sokol“ geführt werden. „Ein Hauptsponsor könnte ebenfalls bald im Klubnamen stehen“, berichtet Eichstädt über Verhandlungen mit Sponsoren.

Ohne die Subventionen der Gemeinde sind Einsparungen die logische Folge. So wird die Mannschaft der Zweiten Bundesliga in die Landesliga zurückgezogen. Spieler und Trainer werden aber nicht zur SVS wechseln. „Bis auf Trainerin Qing Li, die aus privaten Gründen für kurze Zeit nach China reist, werden alle bleiben. Der Trainerstab hat vom Verein die Beschäftigungsgarantie für ein Jahr bekommen. Wir sollten dieses ohne Subventionen überstehen, alles weitere wird sich zeigen“, so Eichstädt. Die Kampfmannschaft wird weiterhin Bundesliga, Europapokal und MEVZA-Liga bestreiten.