Erstellt am 10. Dezember 2015, 05:28

von Adalbert Mraz

Neuausrichtung bei Mannswörth. Mannswörth will sich aus dem Abstiegskampf befreien. Mit neuen Spielern hofft man wieder auf die Erfolgsspur.

 |  NOEN, Kevin Kada

Nach einer verkorksten Halbsaison zeichnen sich beim SC Mannswörth große Kaderveränderung ab. Fünf Kicker werden den Verein verlassen. „Es handelt sich dabei um Andre Sliskovic, Meris Hrncic, Martin Ivankovic, Marian Kraljevic und Aleksandar Radakovic“, berichtete Sportlicher Leiter Siegfried Pfeiffenberger.

Dafür stehen schon neue Kicker ante portas. Alexander Pipal von Kapellerfeld sowie Arjeton Ziba und Zemri Deari von Albania sollen die Mannswörther verstärken. Dazu wird Tormann Aleksandar Tomicwieder vom LAC zurückkehren. Und zu guter letzt stehen die Mannswörther mit Igor Glavas von der SV Schwechat in Verhandlung.

Die Saisonbilanz sieht bei den Mannswörthern nicht gerade euphorisch aus. Mit einem 1:0-Auswärtserfolg über Kapellerfeld im Wiener Toto-Cup verabschiedete sich der SC zumindest mit einem Erfolgserlebnis in die Winterpause. Diese Aufmunterung war für die Mujakic-Elf auch bitter nötig. In den meisten Begegnungen dominierten die Mannswörther, waren aber nicht im Stande, die Dominanz in Erfolge umzusetzen.

Mannswörther Angriff war die Achillesferse

Spielerisch zeigten sie ein hohes Niveau, die Schwächen im Abschluss waren aber unverkennbar das größte Manko der Hinrunde. In 15 Spielen wurden nur neun Tore erzielt und man rangiert damit auf dem letzten Platz in der Statistik. Auch die erspielten 15 Punkte brachten nur den 14. Tabellenrang ein. Das ist sicher nicht der Platz, auf dem die Mannswörther hingehören. Mujakic haderte im Herbst oftmals mit den vergebenen Chancen. Aber selbst alle Umstellungsvarianten änderten nichts daran, dass seine Spieler viele hundert Hundertprozentige nicht verwerteten.

Als Ausweg hält Mujakic nun nicht nur eine Verstärkung in der Offensive für nötig: „Auch im Abwehrverhalten ist Einiges zu ändern. Wir müssen die Lufthoheit wieder zurückgewinnen, denn hohe Bälle im Strafraum stellen uns vor ein Problem. Wenn man nach Standards gleich zu Beginn einem Tor nachlaufen muss, ändert sich die ganze Spielanlage und Taktik.“

Gesamt gesehen war die Leistungen der Mannswörther akzeptabel, die Ergebnisse passten jedoch nicht. „Fußball kann schon brutal sein, der kleinste Fehler wird gnadenlos bestraft. Im Frühjahr muss sich das wieder drehen, wir müssen daran arbeiten, aus Chancen wieder Tore zu machen“, so Mujakic.