Erstellt am 23. Dezember 2015, 04:18

von Raimund Novak

„Wirbelwind“ fällt aus. Bei der 5:6-Niederlage der Trautmannsdorfer gegen Rust verletzte sich der Verteidiger Johann Salawetz: Wadenbeinbruch.

Zuversichtlich. Zu Beginn der Partie strahlten Coach Thomas Kremser und Goalie Sebastian Knifts Siegeswillen aus, am Ende fehlte wider nur ein Tor.  |  NOEN, privat

Es waren gerade einmal 30 Sekunden gespielt, da gerieten die Eisbären aus Trautmannsdorf in der Heimhalle in Bruck in Rückstand. Der stärkste Spieler der Gäste aus Rust, der Ex-Raptors-Spieler Robert Dorazil, fackelte nicht lange und stellte mit einem Weitschuss auf 0:1.

Philipp Maurer konnte zwar den Ausgleich erzielen, die Burgenländer netzten kurz vor der Drittelpause allerdings noch zwei Mal. In diesem Abschnitt stand Eisbär Johann Salawetz im Mittelpunkt, der einen Gewaltschuss von Dorazil blockte und sich dabei am Fuß verletzte. „Er ist klein, aber ein Wirbelwind. Eine Maschine in der Verteidigung“, war Trainer Thomas Kremser vom Kampfgeist der Nummer 94 beeindruckt.

Salawetz spielte die Partie noch fertig, fuhr am nächsten Tag noch in die Arbeit und suchte erst dann aufgrund anhaltender Schmerzen das Krankenhaus auf. Diagnose: Wadenbeinbruch. Auf dem Eis gab es ebenfalls keine Erfolgsmeldung: Zwar gelang in der Schlussphase Daniel Galik zwei Mal der Anschlusstreffer, dennoch blieb es beim 5:6. Weiters wurden etliche 10-Minutenstrafen ausgesprochen, Philipp Kremser fasste sogar ein Spiel Sperre aus.