Erstellt am 05. April 2016, 05:54

von Claus Stumpfer

Am Horn ganz vorn. Der NASH-Talentetest wurde beim Finale am Kitzsteinhorn zur Show der St. Pöltner Toptalente Powondra, Ring und Steindl.

 |  NOEN, zVg

Das NASH-Finale fand heuer zum dritten Mal am Kitzsteinhorn statt. Hundert geladene Freeskier und Snowboarder aus neun Bundesländern im Alter zwischen sieben und 14 Jahren kämpften an zwei Tagen in drei Disziplinen um den Titel des Next Austrian Snow Heroes. Union Trendsport Weichberger war bei der Veranstaltung, die als breite Einstiegsschiene für Snowboard- und Freeski-begeisterter Kinder konzipiert ist, wieder als stärkster Verein am Kitzsteinhorn vertreten und Niederösterreich stellte mit rund 30 Startern das größte Teilnehmerfeld aller Bundesländer.

Bei den Schülern (10-14) siegte in der Gesamtwertung Felix Powondra aus Böheimkirchen, im Vorjahr noch auf Rang acht, knapp vor dem Vorjahrssieger Niklas Ring. Rang drei ging an Moritz Buchebner aus Wr. Neustadt, der für einen steirischen Verein an den Start geht. In den Einzelbewerben war Ring mit Gold (Slalom) und Silber (Cross) erfolgreich, verhaute aber den Freestylebewerb. Powondra, der so wie Ring das SportGym St. Pölten besucht und im kommenden Schuljahr die Snowboardschmiede Stams besuchen will, glänzte mit guten Werten im Spitzenfeld. Celine Gruber (Traismauer) aus dem Weichbergerteam überraschte mit Platz sieben (Rang 2/ Cross), und will sich in Zukunft in Stams weiterentwickeln.

Besonders erfreulich für das Weichberger-Team: Bei den „Rookies Boys“ (7-10) gab es mit Fabian Steindl (Wien) Rang eins und Josef Widmayer (Rabenstein) und Florian Zauner (Hofamt Priel) die Ränge vier und sechs - beide werden in der SMS Lilienfeld betreut.

Trendsport-Obmann Erik Wöll betont die Wichtigkeit der vorbildlichen Zusammenarbeit der Vereine mit dem NÖ Skiverband, der Union NÖ und den Schulen, wobei sich die Gründung der Snowboardschule in Lilienfeld ganz besonders bewährt hat. „Und die Einbeziehung der Eltern in die Vereinsarbeit steht an erster Stelle“, freut es ihn, einmal mehr die Alpenländer düpiert zu haben. „Wir sind auch mit der Nachwuchsarbeit die Nummer eins in Österreich, nicht nur im Raum St. Pölten!“