Erstellt am 22. März 2016, 08:30

von Claus Stumpfer

Am Weg zur WM. Die St. Pöltner Juniorin Kristin Wieninger konnte sich bei den Dutch Open erneut im Spitzenfeld der allgemeinen Klasse etablieren.

Die St. Pöltnerin Kristin Wieninger war bei den Dutch Open in Rotterdam einmal mehr beste Österreicherin.  |  NOEN, privat

Im Weltmeisterschaftsjahr kamen Karatesportler aus allen fünf Kontinenten zum alljährlichen Premiere-League-Turnier „Dutch Open“ nach Rotterdam. Auch vom österreichischen Karatebund war es als eines von fünf Qualifikationsturnieren ausgewählt worden. Die aus St. Pöltner Sicht interessanten Kata-Bewerbe hatten unüblich hohe Starterzahlen, was von Sportlern wie von Kampfrichtern eine hohe Anforderung an die Konzentration stellte.

Beste Österreicherin in den Kata-Bewerben war einmal mehr SLZ-BORGL-Athletin Kristin Wieninger vom UKC Zen Tai Ryu HAK St. Pölten. Nach Freilos besiegte die regierende Staatsmeisterin vorerst die Slowakin Jana Vanusanikova mit 4:1 und dann die starke Spanierin Maria Lopez-Pintado mit 3:2. Lopez-Pintado hatte zuvor die Vizeweltmeisterin Sandy Scordo aus Frankreich ausgeschaltet hatte. Das Achtelfinale gegen die bekannte Schwedin Lina Waglund bedeutete aber die Endstation für die Sportgymnasiastin.

Wieninger beendete den Bewerb unter den besten Sechzehn von immerhin 85 Starterinnen und kam der WM-Qualifikation wieder einen Schritt näher. Joan Marie Stadler und Noemi Lixandroiu konnten sich nicht klassieren, ebensowenig die Kärntnerin Jutta Rath und die Oberösterreicherin Theresa Schmid.

„Es ist davon auszugehen, dass Kristin sich das WM-Ticket holen wird, zumal keine ihrer Konkurrentinnen es innerhalb der letzten beiden Jahre geschafft hat, sie im direkten Duell zu schlagen“, glaubt Zen-Tai-Obmann Erhard Kellner, dass die Staatsmeisterschaft am 2. Mai in Langenlois Klarheit schaffen wird.