Erstellt am 18. Oktober 2016, 05:45

von Manuel Burger

Wieder „Hunderter“ für die St. Pöltner. Kantersieg gegen Wörthersee, allerdings schied Martin Speiser verletzt aus.

St. Pöltens Nico Kaltenbrunner war gegen die überforderten Kärntner mit 22 Punkten bester Werfer der Partie.  |  Wolfgang Mayer

Für die Kärntner setzte es nach der 43:100-Schmach in der Vorwoche gegen Mistelbach in St. Pölten das nächste herbe Debakel. Und das obwohl die Heimischen früh ihre zweite Garnitur auspackten.

Bitter: Für Martin Speiser war die Partie schon kurz vor der Pause beendet. Die Bänder im Knöchel sind gerissen, sechs bis acht Wochen Pause! Nach Roman Jagsch fällt somit der nächste Schlüsselspieler länger aus. „Es ist ganz schwierig ihn zu ersetzen“, drückte es Headcoach Armin Göttlicher noch positiv aus.

Gegen Wörthersee spielte sich der erst 16 Jahre alte Nico Kaltenbrunner, auch mit seinem ruhigen Händchen von der Freiwurflinie (9/9), ins Rampenlicht. Mit 22 Punkten war Kaltenbrunner Topscorer! Göttlicher: „Er hat offensiv eine Talentprobe abgelegt.“

Auch im zweiten Spiel knackte der UBC die Hunderter-Marke. Göttlicher: „Wir wollen die Fastbreaks forcieren und werfen viel, da jeder werfen kann. Die Gegenwehr war aber auch sehr schwach“, schildert Göttlicher.

Mit Mistelbach wartet am Samstag ein anderes Kaliber auf St. Pölten. Göttlicher: „Das wird verdammt schwer.“