Erstellt am 21. März 2017, 05:07

von Claus Stumpfer

Debakel im Derby. St. Pöltner hatten Hollabrunn nach der Pause nichts mehr entgegenzusetzen, unterlagen mit acht Toren Unterschied.

Alexander Pils nimmt für die St. Pöltner wieder Maß. Aber in Hollabrunn konnte auch er die Niederlage nicht verhindern.  |  NOEN, Sonnenberg

Die Hollabrunner Milan Ivanovic mit sieben Toren und Kristof Gal mit acht waren die Sargnägel für das St. Pöltner Team im Derby, bei dem diesmal Spielertrainer Markus Wagesreiter verletzungsbedingt gefehlt hat, ebenso wie Marin Zettel.

„Das darf aber nur bedingt eine Ausrede sein, denn auch bei den Gastgebern aus dem Weinviertel fehlten mit Spielmacher Kljajic und Christian Schörg zwei Schlüsselspieler“, weiß St. Pöltens Co-Trainer Starkl.

Die ersten Minuten des Spiels verliefen noch relativ ausgeglichen, die Hollabrunner schafften es nicht, sich abzusetzen. Es dauerte fast eine Viertelstunde, ehe Flügelspieler Graninger erstmals einen 2-Tore-Vorsprung besorgte. Doch auch danach blieb es zunächst noch spannend. Schildhammer und Co kämpften sich wieder heran und schafften den Ausgleich.

Ein Time-out der Weinviertler zwei Minuten vor dem Halbzeitpfiff brachte dann die St. Pöltner aber tatsächlich aus dem Konzept. Zwei Tore von Gal sorgten für eine 17:14-Pausenführung der Hausherren. Unmittelbar nach seinem zweiten Tor ist Gal aber nach einem Foul mit der Roten Karte vom Feld geflogen und stand den Hollabrunnern daher in der zweiten Halbzeit nicht mehr zur Verfügung.

Doch auch ohne Gal dominierten Ivanovic, Graninger und Co plötzlich das Geschehen. Soe erspielten sich mit Fortdauer des Spiels eine komfortable Führung. Knapp zehn Minuten vor dem Ende betrug diese bereits sieben Tore.

„Wir hatten ihnen dann nichts mehr entgegenzusetzen“, musste auch Starkl zugeben. Für Hollabrunn war es nach fünf Runden erst der erste Play-off-Sieg und gleichzeitig der erste Sieg überhaupt gegen die Falken in dieser Saison.