Erstellt am 28. September 2015, 09:02

von Claus Stumpfer

Führung verspielt. Im dritten Saisonspiel verliert das Team von Trainer Jan Packa in Wien gegen Margareten doch recht deutlich.

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FIVERS MARGARETEN - UNION St. PÖLTEN 25:18. Nach den erwarteten Niederlagen gegen die WHA-Topteams Wr. Neustadt und Hypo hatten sich Trainer Jan Packa und seine Schützlinge für das Spiel in Wien einiges ausgerechnet. Und die St. Pöltnerinnen sind auch auch plangemäß gestartet: Anna Hohensteiner erzielt gleich im ersten Angriff den Führungstreffer und diese Führung bauen die Mädels zunächst kontinuierlich aus. „Wir sind in der Deckung sicher gestanden und unsere Torfrau Ina Halm spielte wieder herausragend“, meint Kathrin Hintermeier, die nach der Gehirnerschütterung, die sie letzte Woche gegen Hypo erlitten hatte, zum Zuschauen verdammt war.

„Wir waren im Angriff viel zu unkonzentriert"

Nach elf Minuten schaut dann alles nach einem sicheren Sieg aus — Topscorerin Lisa Felsberger erzielte das 0:5! Und das erste Tor können die Gastgeberinnen fällt erst in der 16. Spielminute. Doch bis zur Pause können die Gastgeberinnen den Rückstand doch noch auf 6:10 verkürzen. In der zweiten Spielhälfte sind es dann umgekehrt die St. Pöltnerinnen, die in den ersten 15 Spielminuten nur ein Gegenstoßtor erzielen können. „Wir waren im Angriff viel zu unkonzentriert und scheiterten zu oft an der ebenfalls ausgezeichneten gegnerischen Torfrau, aber auch in der Deckung konnte das Team nicht mehr an die Leistung der ersten Halbzeit anschließen“, bedauert Hintermeier.

So können die Wienerinnen in der 39. Spielminute erstmals in Führung gehen und sich bis zum Endstand von 25:18 deutlich absetzen.

Viele technische Fehler

Trainer Jan Packa beurteilt die Niederlage nach dem Spiel dennoch realistisch: „Wir haben vor allem in den ersten fünfzehn Spielminuten der ersten Halbzeit sehr diszipliniert gespielt und gegen diese starken Gegnerinnen unser Potenzial aufgezeigt“, kam für ihn aber nicht überraschend, dass der Vorsprung nicht so leicht gehalten werden konnte. „Wir sind leider unkonzentriert geworden und haben zu viele technische Fehler gemacht!“

Am Samstag empfangen die St. Pöltnerinnen um 19 Uhr Hypo NÖ 2 in der Prandtauerhalle.