Erstellt am 28. Juni 2016, 05:39

von Claus Stumpfer

Gregor Pflüger beim Volvo-World-Finale. St. Pöltner hatte sich einen der zwei begehrten Finalplätze erkämpft und genoss tolles Turnier in Südafrika.

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Elf Volvo Partner in ganz Österreich hatten seit Juni letzten Jahres über tausend Amateurgolfer zu Qualifikationsturnieren geladen, um die Teilnehmer für das Österreich-Finale zu ermitteln. Die jeweils ersten drei Netto-Platzierten sowie zwei Bruttosieger pro Qualifikationsturnier waren dann in Zell am See spielberechtigt, wo die beiden Österreich-Teilnehmer fürs Weltfinale der Volvo World Golf Challenge ermittelt wurden.

Der St. Pöltner Gregor Pflüger schaffte den Sprung ins Turnier, wollte sich damit aber nicht zufrieden geben. „Natürlich habe ich mit der Teilnahme in China spekuliert“, gibt der ehrgeizige Wirtschaftswissenschaftsstudent zu. Und Pflüger, der früher wie seine Schwester für den Parkclub St. Pölten erfolgreich Tennis gespielt hat, ehe er aufs Golf umsattelte, sollte seinen Traum wahr machen.

Mit China wurde es zwar nichts, denn da nicht alle Qualifizierten Visa bekommen hätten, verlegte Volvo sein Weltfinale kurzerhand nach Südafrika, was aber der Begeisterung Pflügers nichts anhaben konnte — im Gegenteil: „Am Fancourt in Kapstadt, dem schönsten Platz Südafrikas, waren die Bedingungen einfach perfekt“, schildert er.

Nachdem sich tausende Golfer weltweit duelliert hatten, standen in Südafrika beim Matchplay-Bewerb nur noch 70 am Start. Die Chinesen triumphierten mit den Rängen eins und drei, Zweiter wurde ein Inder, aber auch Pflüger war mit seinem Abschneiden zufrieden. Eine Wiederholung gibt es aber nicht: „Beim Weltfinale darf man nur einmal starten“, will Pflüger nun sein Handicap weiter verbessern, um im Amateurbereich noch etliche Siege zu holen.