Erstellt am 20. Oktober 2015, 05:57

von Claus Stumpfer

Investion lohnt sich. Die Anstrengungen der Sportunion St. Pölten wurden mit dem 13. Bundestitel für das LZ St. Pölten belohnt.

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Die Union St. Pölten meldete sich letzte Woche mit der Austragung der Union-Bundesmeisterschaft als Kunstturn-Hochburg zurück. Insgesamt gingen aus NÖ 21 Aktive an den Start, die 13 Medaillen in Einzelwertungen holten aber nur die elf Turner des SLZ St. Pölten, davon zwei für die Union Böheimkirchen und elf für die Veranstalter.

Bei den Damen gab es erstmals in der Elite für die 16-jährige Alina Schmoll (SLZ) den Bundestitel. In der Juniorenklasse tat es ihr die Böheimkirchnerin Selina Kickinger (14) gleich und sicherte sich als derzeit Beste der SLZ-Riege erwartungsgemäß den Titel, knapp vor Klubkollegin Jacqueline Kotrnetz (15).

In der höchsten Jugendklasse J1/U16 siegte Hannah Schmid (15, SLZ und Union STP). Vereinskollegin Hannah Grasl (13) aus St. Pölten und Tullnerbachs Marie Wolf (11, beide SLZ) wurden Vize-Bundesmeisterinnen (J2/U14, J3/U12). Die drei NÖ Mädchen-Teams holten Gold (J1) und zweimal Silber (J2, J3).

Bei den Burschen lief es mit zweimal Team-Gold (J3/U13 und J2/U15) und einmal Silber (J1/U17) ebenso erfolgreich. Auch hier bestimmten die sieben USTP-Turner ihre Riegen. Mit neuem Punkterekord ging der Mehrkampftitel an den erst neunjährigen Tullnerbacher Martin Wolf (J3), vor seinem Klubkollegen und Dauerrivalen Marcel Miedler (8) aus Herzogenburg. In der J2/U15 feierte der Gansbacher Pascal Schmoll (15) sein Comeback nach Verletzung und wurde überraschend Vize-Bundesmeister J2.

Auch die St. Pöltner Gerätturner (Turn10®) holten drei Medaillen. In der Allgemeine Klasse (Oberstufe) feierten die USTP-Zwillinge Esther vor Flora Meindl einen Doppelsieg, Alina Dietl (16) wurde Zweite AK 15/16.

„Obwohl wir stolz auf unsere Ergebnisse sind, ging dieser Wettkampf auch an unsere Grenzen“, beklagte die Organisationsverantwortliche Martina Weinberger sowohl den organisatorischen als auch finanziellen Aufwand durch die fehlende Geräte-Infrastruktur.