Erstellt am 11. Oktober 2016, 05:37

Erfolgreiches Comeback für Wieninger in Wien. Kristin Wieninger überzeugt nach ihrer vier monatigen Pause und gewinnt bei den Vienna Open die allgemeine Klasse.

Kristin Wieninger musste vierMonate pausieren.  |  NOEN, privat

Trotz weiterer internationaler Turniere (Maribor Open, Minsk Open, Polish Open, England Open) lockten am Wochenende die Vienna Open 52 Vereine (552 Nennungen) aus Weißrussland, Bosnien, Kroatien, Deutschland, Ungarn, Montenegro, Slowakei, Ukraine und Österreich in die Bundeshauptstadt. Aus der NÖ Landeshauptstadt schickten UKC Zen Tai Ryu HAK St. Pölten und Karate Hayashi St. Pölten ihre Besten ins Rennen.

SLZ/HASCHL-Athletin Funda Celo aus Neulengbach holte sich in der U-16-Kata mit der Zuverlässigkeit eines Uhrwerks ihren dritten Sieg in Folge. Nach Siegen über Jasmin Hörmann (Steiermark), Aleksandra Milic (Wien), über Yaryna Panas (Ukraine) blieb sie im Finale über die Langenloiserin Verena Köfinger siegreich. Dritte wurde die Trainingspartnerin aus dem NÖ Leistungszentrum Nadine Krämer. Gemeinsam gewann das Trio den Kata-Team-Bewerb der Kadetten und der allgemeinen Klasse.

Isra Celo machte es ihrer Schwester nach und gewann mit Siegen über Nathalie Berisha (Linz), Jovana Deminjic (Bosnien), Amina Obralic (Salzburg) und Elisabeth Dietrichsteiner (Feldkirchen) die U-14-Kata. Im Kumite schrammte sie mit Platz zwei nur knapp am Sieg vorbei.

SLZ/BORGL-Sportgymnasiastin Kristin Wieninger, die in drei Wochen als Beste rot-weiß-rote Kata-Dame bei den Weltmeisterschaften in Linz an den Start gehen wird, kommt nach einer Sprunggelenks-OP bei ihrem ersten Einzelstart seit vier Monaten rechtzeitig in Schwung und gewann die allgemeine Klasse der Kata-Damen. Sie bewies mit Siegen über Magdalena Schweitzer (OÖ), die starke Slovakin Barbora Durovkova und Klubkollegin Noemi Lixandroiu nicht nur, dass sie die Operation hinter sich gelassen hat, sondern dass sie wieder siegen kann. Trainingskollege Michael Kompek gewann Bronze in der allgemeinen Herren-Kata.