Erstellt am 16. Februar 2016, 05:04

von Claus Stumpfer

Schrott zog Reißleine. Wettkampfpause bis Mai: St. Pöltner Hürdensprinterin opfert Hallenmeetings für Vorbereitung auf die Olympischen Spiele.

 |  NOEN, APA/EPA/SRDJAN SUKI

Die St. Pöltnerin Beate Schrott kam in der diesjährigen Hallensaison nach harten Trainingslagern, die sie bereits in Blickrichtung Olympische Spiele absolviert hatte nicht wie erhofft in Form, und zog am Dienstag die Reißleine. „Ich verzichte auf weitere Starts in der heurigen Hallensaison“, sagte sie auch für das Gugl-Indoor-Meeting, den größten Hallenbewerb Österreichs, am Freitag kurzerhand ab.

Die 26-Jährige bestätigte der APA, wonach sie sich nun auf die Freiluftsaison vorbereite. Ihre nächsten Wettkampfstarts wird sie im Mai absolvieren, die Olympianorm ist schon erbracht.

„Ich habe zwei intensive, fünfwöchige Trainingslager hinter mir“, sagte Schrott, die bei zwei Meetings in Deutschlands mehr als drei Zehntel über der Hallen-WM-Norm geblieben war. „Im Wettkampf hat es dann aber leider nicht ganz so wie gewünscht funktioniert.“

Die verbleibende Hallensaison sei auch zu kurz, um noch so weit in Form zu kommen, um realistisch auf die WM-Norm hoffen zu können. „Ich trainiere daher lieber weiter für die Freiluftsaison. Bis Mitte März bin ich in den Niederlanden, dann geht es wieder länger nach Amerika, wo ich mich in Florida im Team von Trainer Rana Reider ganz gezielt auf die Olympischen Spiele vorbereiten werde“, ordnet Schrott dem Wettkampf in Rio alles unter.