Erstellt am 17. November 2015, 01:23

von Claus Stumpfer

Vergeblicher Kampf der Hot Shots. Ersatzgeschwächte Hot Shots hielten gegen das erfahrene Team aus Nibelungengau gut mit, unterlagen aber 1:3.

Die Hot Shots aus Böheimkirchen mussten sich im Heimspiel gegen Nibelungengau diesmal mit 1:3 geschlagen geben. Die verletzungsbedingten Ausfälle waren auch mit Kampfgeist nicht wettzumachen. Foto: privat  |  NOEN, privat

BÖHEIMKIRCHEN - NIBELUNGENGAU 1:3. Verletzungsbedingt mussten die Hot Shots gegen die erfahrenen und daher ohnehin stark favorisierten Gegnerinnen auf Aufspielerin Marie-Lena Bruckner beim Heimmatch verzichten. Die Rolle der Zuspielerin übernahm Evelyn Bernhard, statt ihr kam die junge Theresa Förster als Diagonalspielerin zum Zug.

„Kampfgeist bis zum Schluss war beeindruckend“

Obwohl bei dem durch die ungewohnte Formation noch Schwächen offenbar wurden, hielten die Böheimkirchnerinnen aber zunächst überraschend gut mit. Der erste Satz endete nur knapp mit 27:25 für Nibelungengau. „Theresa Förster hat uns mit grandiosen Serviceserien immer wieder im Spiel gehalten“, war Trainer Kirkovits begeistert.

Ein hart umkämpfter zweiter Satz ging mit 21:25 an Nibelungengau. Im dritten Satz konnten die Hot Shots dank konstanter Verteidigung, gutem Angriffsspiel, sowie druckvollem Service sogar einen größeren Rückstand aufholen und diesen schließlich mit 25:21 für sich entscheiden. Erst im vierten Satz konnte der gleich zu Beginn entstandene Rückstand bis zum Schluss nicht mehr wettgemacht werden — 21:25.

„Auch wenn wir keinen Punkt geholt haben, war unter Kampfgeist bis zum Schluss beeindruckend“, hat Renate Schweighofer selbst nicht damit gerechnet, dass man derart ersatzgeschwächt gegen diese starken Gegnerinnen so gut mithalten können würde. „Ein Faktor war dabei sicher die usgezeichnete Zuspiel-Leistung von Evelyn Bernhard“, hob sie sie zusammen mit der erst 16-jährigen Diagonal-Spielerin Theresa Förster besonders hervor.