Erstellt am 21. März 2017, 05:42

von Claus Stumpfer

An Sensation vorbei. Hot Shots hielten Partie gegen favorisierte Pöchlarnerinnen lange offen. Kleinigkeiten machten Unterschied.

Vizebürgermeister Franz Gugerell (Spielpatronanz) mit Lisa Binder, Matthias Poller, Marie-Lena Bruckner und Peter Schwarzenpoller.  |  NOEN, privat

BÖHEIMKIRCHEN - NIBELUNGENGAU 1:3. Nibelungengau, das das Landesliga-Hinspiel gegen die Hot Shots klar mit 3:0 gewonnen hatte und noch um den Aufstieg kämpft, war sichtlich überrascht vom starken Auftritt der Gastgeberinnen. „Die vielen Zuseher feierten jeden Punkt“, erzählt Coach Matthias Poller. Getragen von dieser Euphorie gelang es den Hot Shots, die Angriffe der Gegnerinnen immer wieder erfolgreich zu blockieren und sich einen deutlichen Vorsprung herauszuarbeiten. „Wir waren perfekt aufs Spielkonzept der Gegnerinnen eingestellt und haben so im ersten Satz klar dominiert“, beschreibt Poller den Schlüssel zum verdienten Satzgewinn.

Das Team aus Pöchlarn stellte im zweiten Satz um und konnte über ihre starken Mittelangreiferinnen punkten. Trotz zahlreicher spektakulärer Verteidigungen der Hot Shots ging der zweite Satz an die Gäste. „Leider war unsere Fehlerquote im zweiten Satz zu hoch“, erklärt Poller den Durchhänger.

In Satz drei entwickelte sich neuerlich ein Duell auf Augenhöhe, die Schnellangriffe der Böheimkirchner Mittelblockerinnen Pia Rabel und Karoline Winter sorgten für Ratlosigkeit bei Pöchlarn. Bis zum Stand von 20:21 konnte sich keines der beiden Teams absetzen. Unachtsamkeiten der Hot Shots und eine starke Serviceleistung der Gäste machten letztendlich den Unterschied aus. „Es war wirklich bitter, so knapp zu verlieren, weil wir durchaus unsere Chancen hatten“, ist Poller trotzdem stolz aufs Team.