Erstellt am 24. Februar 2016, 05:49

von Bettina Kulmer und Wolfgang Stritzl

Damen auf Platz eins im Grunddurchgang. Tullns Damen schlossen den Grunddurchgang auf Platz eins ab und gehen mit Maximum an Bonuspunkten ins Play-off.

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WALDVIERTEL - TULLN 20:37. Die letzte Begegnung mit Waldviertel im Grunddurchgang war reine Formsache, der Tabellenletzte keine große Herausforderung.

Lediglich die ersten paar Spielminuten verliefen ausgeglichen, danach setzten sich die Tullner rasch ab. Zur Halbzeit lagen die Heimischen bereits acht Punkte voran, der Vorsprung vergrößerte sich kontinuierlich. Am Ende mussten die Gastgeber mit 20:37 das Handtuch werfen.

Tulln nutzte die Gelegenheit, alle Spieler vor der nun anstehenden einmonatigen Pause sammeln noch einmal aufs Feld zu schicken.

Damen spielen erneut um Aufstieg in WHA

„Erster im Grunddurchgang zu sein, freut uns sehr. Dadurch gehen wir mit einem Punkt Vorsprung ins Play-off“, so Spielerin Selina Zeh. Vier Mannschaften spielen im oberen Play-off um den Aufstieg in die WHA. Neben Tulln noch Eggenburg und punktegleich Perchtoldsdorf sowie Graz. Dank der guten Ausgangslage schätzt Zeh die Chancen ihrer Mannschaft hoch ein.

„Voriges Jahr haben wir auch gewonnen, dann aber auf den Aufstieg verzichtet, weil wir uns nicht stark genug gefühlt haben. Vielleicht entscheiden wir uns heuer dazu, es auszuprobieren, falls wir Erster werden sollten.“

Über ein Monat haben die Damen Zeit, sich auf das Play-off vorzubereiten. Am Samstag steht noch ein Landesligaspiel gegen St. Pölten an. Ans Eingemachte geht es erst im April.

Landesliga Herren: TULLN – EGGENBURG 28:28. Das Spiel stand und fiel mit Johann Schmölz. In der Abwehr gab es über seine Seite kaum ein Durchkommen, im Angriff gefiel der Routinier als Organisator, Ballverteiler und Vollstrecker. Nur einen seiner vier Siebenmeter vergab Schmölz. Damit leitete er eine kleine Durststrecke ein, auch Denis Nikic und Renato Matijevic scheiterten vom Punkt. Nach drei vergebenen Siebenmetern in Folge übernahm wieder Schmölz die Verantwortung – und traf zum 17:17.

Nach der Pause wurde er manngedeckt. Zoran Jovanovic konnte die freien Räume nicht nützen, aber Oliver Nikic sprang in die Bresche und nagelte den Ball nicht nur einmal ins lange Kreuzeck. So brachte er Tulln auch zum ersten Mal in Halbzeit zwei in Führung (26:25, 57.). Das Spiel blieb bis zum Schluss spannend. Tormann Andreas Schwarz hielt im Finish wichtige Bälle im 1:1 gegen die Gegenstoß laufenden Michael Schörg und Christoph Semmelmayer. Eine Minute vor Schluss erzielte Nikic sein drittes Tor in Folge (28:27), Eggenburg glich aus, Trainer Jörg Sibral nahm 18 Sekunden vor dem Ende Timeout. Die Gäste retteten das Unentschieden über die Zeit.