Erstellt am 04. Januar 2016, 15:07

von Bernhard Schiesser

Diethart statt Schlierenzauer. Thomas Diethart kommt doch noch zu seinem Einsatz bei der Vierschanzentournee. Der Tourneesieger von 2014 ersetzt in Bischofshofen den formschwachen Gregor Schlierenzauer.

Thomas Diethart gewann vor zwei Jahren in Bischofshofen die Vierschanzentournee. Jetzt feiert der Niederösterreicher sein Comeback im Weltcup.  |  NOEN, Erich Marschik
6. Jänner 2014: Thomas Diethart holt mit einem fulminanten Sieg beim Springen in Bischofshofen den Gesamtsieg bei der Vierschanzentournee. Der "Exot" aus Niederösterreich war damit auf dem Gipfel der Skisprungwelt angelangt. Danach wurde es recht schnell ruhig um den bald 24-jährigen Michelhausener.

In Vorsaison sprang der einstige Überflieger hinterher und in dieser Saison war Diethart im Weltcup überhaupt noch nicht zu sehen. Eine Verletzung am Schienbein zwang ihn zu einer Trainingspause. "Für die Tournee wird es sich wahrscheinlich nicht ausgehen. Ich muss Geduld haben und mich wieder langsam herantasten", meinte Diethart im NÖN-Interview im Dezember.

Jetzt klappte es mit dem Comeback auf höchstem Niveau doch früher als gedacht. Thomas Diethart wurde anstelle von Gregor Schlierenzauer für das Dreikönigsspringen in Bischofshofen von Cheftrainer Heinz Kuttin nachnominiert. An einen Sieg wie vor zwei Jahren ist diesmal freilich nicht zu denken. Erstes Ziel ist die Qualifikation für den Hauptbewerb. Dafür maßgeblich: Ein Platz unter den Top 50 beim Qualifikationsspringen am Dienstag.