Erstellt am 02. März 2016, 05:59

von Wolfgang Stritzl

Entwarnung nach Horror-Sturz. Diethart hatte Glück im Unglück: Nur Prellungen von Niere, Lunge und Wirbelsäule.

 |  NOEN, zVg

Kapitaler Sturz von Thomas Diethart beim Kontinentalcup in Brotterode/Deutschland! Den Ex-Tourneesieger erwischte eine Windböe. Der 24-Jährige verlor nach der unsanften Landung kurz das Bewusstsein und wurde mit dem Hubschrauber ins Krankenhaus Meiningen geflogen. Diethart kam relativ glimpflich davon: keine schweren Verletzungen der inneren Organe, keine Knochenbrüche, „nur“ Prellungen von Niere, Lunge, Wirbelsäule und Gesichtsverletzungen.

Erfahren hat Vater Gernot Diethart vom Unfall von Pressesprecher Kotlaba: „Sofort gehen einem die letzten schweren Stürze anderer Österreicher durch den Kopf.“ Zum Glück konnte mittlerweile Entwarnung gegeben werden, zu Redaktionsschluss wartete Diethart auf seine Überstellung nach Innsbruck.

Zuletzt hatte der Michelhausner aufsteigende Form gehabt. Im Februar erreichte er Platz zwei beim Kontinentalcup in Zakopane – es war seine erste Top-Ten-Platzierung in dieser Saison freuen. Einen weiteren Stockerlplatz verhinderte eine Disqualifikation aufgrund eines zu großen Sprunganzuges. Drei Doppelspringen wären im Kontinentalcup noch zu absolvieren gewesen.