Erstellt am 19. Oktober 2016, 06:05

von Wolfgang Stritzl und Bernhard Faustenhammer

„Für beide ein richtiges Endspiel“. Atzenbrugg ist nach dem Sieg in Melk leicht zu favorisieren. Sieghartskirchen will die Negativ-Serie beenden.

 |  NOEN, APA/Dietmar Stiplovsek

Am Sonntag, 11 Uhr, empfängt der USV Atzenbrugg im Derby den SV Sieghartskirchen. Für Atzenbruggs sportlichem Leiter Karl Heinz Grüneis eine offene Partie: „Beide Mannschaften stehen nicht dort, wo sie hingehören. Ich rechne mit einem Duell auf Augenhöhe.

Wir haben Sieghartskirchen drei mal beobachtet. Das letzte Spiel wurde unglücklich verloren. Ich hoffe zwar auf drei Punkte, doch wir machen keinesfalls den Fehler und nehmen den Gegner auf die leichte Schulter!“ Selbstvertrauen tankte die Prosenik-Elf mit dem Sieg in Melk.

Sieghartskirchen hofft auf ein Ende der Negativserie. Zuletzt setzte es sieben Niederlagen in Folge! SVS-Trainer Christoph Brunnauer schiebt dem Gegner die Favoritenrolle zu. „Für mich ist es überraschend, dass Atzenbrugg so weit hinten in der Tabelle steht.

„Wir werden einen guten Matchplan haben"

Sie haben eine qualitativ hochwertige Mannschaft. Außerdem spielt der USV daheim.“ Sieghartskirchen glaubt aber an die Chance. „Wir werden einen guten Matchplan haben. Wir müssen in die Zweikämpfe kommen. Es ist für beide ein richtiges Endspiel.“

Das letzte Duell gab es am 15. März 2014, damals noch in der Gebietsliga in Atzenbruggs Meistersaison. Vor zweieinhalb Jahren behielt der USV mit 4:1 die Oberhand. Die Mannschaften von 2014 haben mit der heutigen aber nichts mehr zu tun. Keiner von Atzenbruggs damaliger Startelf trägt heute noch das USV-Dress.

Bei Sieghartskirchen sind es zumindest drei (Kristijan Cosic, Stephan Wilfing, Stefan Kobam). Michael Hummel hat die Fronten gewechselt und kommt als Gegner nach Atzenbrugg.