Erstellt am 19. April 2017, 05:11

von Wolfgang Stritzl

Verein wurde gegründet. Um den Weiterbestand des Schulprojekts zu ermöglichen, wurde ein Schulsportverein gegründet.

Der SSV-SMS Tulln gab in Mödling sein Debüt. Im Bild: Leopold Höller, Marijan Tolic, Jürgen Picola, Robin Golda, Georg Förstel (h., v.l.), Paul Majer, Alina Novak, Philipp Pöltl, Freija Aflenzer (v., v.l.).  |  NOEN

Nach einer einjährigen Pause führte der NÖGV wieder einen Nachwuchsbewerb im Athletischen Mehrkampf durch. „Speziell für die Sport-MS Tulln sind diese Vielseitigkeitsbewerbe von größter Bedeutung. Nur diese Bewerbe, bei denen die Vielseitigkeit in der athletischen Ausbildung im Vordergrund steht, sind für ein Schulprojekt interessant“, weiß Leopold Höller.

Um den Weiterbestand des Schulprojekts zu ermöglichen, hat sich Direktor Georg Förstel dazu entschlossen, einen eigenen Schulsportverein zu gründen.

Für die Ausbildung direkt an der Schule bleibt nach wie vor die Vielseitigkeit der sportlichen Ausbildung das Hauptanliegen. Die „Technikschulung Gewichtheben“ ist lediglich eine bewährte Zusatzausbildung.

„Deshalb erscheint es uns sinnvoll, in Zukunft eine klare Trennung der vorrangigen Interessen vorzunehmen.“

Nach der Gründung des Schulsportvereines starten alle Schüler bis zur U 13 bei Bewerben im „Athletischen Mehrkampf“ für den SSV-SMS Tulln. Ab dem Jahrgang der 14-Jährigen ist für am Gewichthebersport besonders Interessierte ein Übertritt zu einem „reinen“ Gewichtheberverein, in der Regel zum HSV Langenlebarn, vorgesehen.

Eine Betreuung von ÖGV-Wettkämpfen außerhalb der Mehrkampf-Bewerbe ist dem SSV-SMS Tulln aus finanziellen Gründen derzeit unmöglich. Seit Juni 2016 erfolgt die Betreuung seitens der Hauptprotagonisten des Schulprojekts, Direktor Georg Förstel und Leopold Höller, bereits ohne jeglichen Spesenersatz. „Wenn man unserem Vorschlag folgt, vermeidet man in Zukunft nicht nur Interessenskonflikte, sondern ordnet auch die finanzielle Zuständigkeit“, so Höller.

Die Gründung des Schulsportvereines ist ein Versuch, finanzielle Mittel lukrieren zu können, um ohne direkte Abhängigkeit von den Gewichthebern den Weiterbetrieb des Schulprojekts zu ermöglichen.