Erstellt am 14. Oktober 2015, 06:12

von Bettina Kulmer

Magnet für Spieler. Vor drei Jahren stand Langenlebarns Männerteam kurz vor der Auflösung, nun ist der Verein gefragt. Vier Neuzugänge verzeichnet!

Spielertrainer Fahrudin Burek führte Lale in 2. Bundesliga.  |  NOEN, Stritzl

Die Herrenmannschaft der Union Langenlebarn entwickelt sich gut. Im Frühjahrsdurchgang holte man souverän den Meistertitel in der 2. Bundesliga.

Am Samstag startet die neue Saison und das Credo lautet klar: „Wir wollen mehr!“ Ziel ist es, bereits im Grunddurchgang vorne mitzuspielen und das Aufstiegs-Play-Off in die erste Liga erfolgreich zu absolvieren.

Dank eines größeren, breiteren Kaders stehen die Chancen gut. Musste Langenlebarn vor drei Jahren noch um jeden Neuzugang kämpfen, treten mittlerweile Top-Spieler an den Verein heran. „Es ist ein Selbstläufer geworden. Wenn man erfolgreich ist, zieht das Spieler an. Auch Trainer Burek hat die Mannschaft toll zusammengehalten. Letztes Jahr waren wir noch aktiv aus Spielersuche, jetzt wird man auf uns aufmerksam,“ erklärt Mike Holzmann.

Zwei Spieler wechselten vom Wiener Verein „Roadrunners“ nach Langenlebarn: Tarek Mohamed (24) ist 2,07 Meter groß und hat bereits sechs Jahre in Wien hinter sich. „Er ist ein ausbaufähiges Talent, bei dem uns die Größe sehr zugutekommt. Ein Garant vorne am Netz.“

Bruno Metnitz (28) wird in Langenlebarn als Außenangreifer eingesetzt werden. „Er ist sehr athletisch, hat eine gute Sprungkraft und ist sicherlich eine Bereicherung.“ Stefan Kurz (30) kehrt nach langer Abwesenheit zum Verein zurück. „Umso mehr Spieler wir haben, umso besser sind unsere Optionen im Training und im Spiel. Er hilft, wenn Not am Mann ist.“

Der 37-jährige Le Go hat Bundesliga-Erfahrung, ist ein sehr routinierter Spieler mit ausgezeichnetem Technik- und Spielverständnis. „Er ist durch die Schule vieler guter Lehrer gegangen und wird uns auf der Liberoposition helfen. So eine Erfahrung ist natürlich super für eine Mannschaft.“

Am Wochenende geht es in Graz gegen ein junges Team, allesamt Abgänger der Volleyballakademie. „Wir können mit unserer Routine punkte, wollen sie unter Druck setzen. Dann werden sie hoffentlich nervös und machen Fehler. Es ist alles offen...“