Erstellt am 26. April 2017, 04:34

von Wolfgang Stritzl

Strahlende Sieger: Eine Wahl der Rekorde. Michaela Oberhuber-Hofbauer landete bei den Damen einen Erdrutschsieg. Bei den Herren gewann Andreas Mayer den Titel „NÖN-Bezirkssportler des Jahres 2016“.

Erich Marschik

Die diesjährige Wahl zum/zur NÖN-BezirkssportlerIn des Jahres brach Rekorde. In Summe wurden mehr als drei Millionen Stimmen abgegeben – soviele wie noch nie!

Die strahlenden Sieger aus dem Tullner Bezirk heißen Michaela Oberhuber-Hofbauer und Andreas Mayer.

Die Topscorerin ihrer Mannschaft

Michaela Oberhuber-Hofbauer spielt seit knapp zwei Jahrzehnten Volleyball bei der Sportunion Langenlebarn. Ihr großes Talent führte sie auch zu Krems und Sokol, mit Ausnahme dieser vier Jahre spielte sie aber immer für Langenlebarn, zwischenzeitlich sogar in der Bundesliga. Als Topscorerin ihrer Mannschaft hatte sie maßgeblichen Anteil am Landesmeistertitel 2015. Große Erfolge feierte sie auch gemeinsam mit Sabrina Hebenstreit auch im Beachvolleyball (Landesmeistertitel und Amateur-Staatsmeistertitel 2015, jeweils Platz zwei 2016).

Erste Gratulanten zum Titel NÖN-Sportlerin des Jahres waren Landesrätin Dr. Petra Bohuslav und Thomas Wild, Regionaldirektor der NÖ Versicherung. Dieser ist Arbeitskollege der studierten Juristin Oberhuber-Hofbauer und war freudig überrascht: „Ich habe gar nicht gewusst, dass du nominiert warst“, so Wild. Die Tullnerin schmunzelte: „Ich habe es nur dem engeren Kollegen-Kreis erzählt.“ Dieser dürfte sich neben ihren KlubkollegInnen aber kräftig ins Zeug gelegt haben, denn mehr als 22.000 Stimmen bedeuteten einen Erdrutschsieg. „Natürlich möchte ich mich allen, die für mich gestimmt haben, bedanken.“ Ob sie in der bevorstehenden Beachvolleyball-Saison wieder angreifen wird, lässt Oberhuber-Hofbauer offen. „Das entscheide ich spontan. Das Beachen ist sehr zeitintensiv.“

„Bei der Wahl ist die Post abgegangen“

Einen Start-Ziel-Sieg landete Triathlet Andreas Mayer bei den Herren. Seit den ersten Online-Votings hatte er die Nase vorne gehabt. Schließlich kam er auf dreimal soviele Stimmen wie seine vier männlichen Mitbewerber zusammen.

„Schon meine Nominierung war super“, strahlte der 50-jährige Ruster über beide Ohren. Seine große Familie – „ich habe vier Geschwister und jede Menge Enkerl“ –, der große Freundeskreis und die Facebook-Gemeinde gaben mehr als 11.000 Stimmen ab. „Da ist die Post abgegangen.“

Andreas Mayer hat sich für die heurige Triathlon-Saison viel vorgenommen. In Linz stehen die Österreichischen Meisterschaften über die Mitteldistanz am Programm. Ein Fixpunkt ist auch ein Start beim Waldviertler Eisenmann, wo Mayer im Vorjahr in der Klasse M 50 Staats- und Landesmeister geworden ist. Qualifizieren möchte sich der Tullnerfelder überdies für die Europameisterschaft über die Olympische Distanz, die heuer in Kitzbühel über die Bühne gehen wird.