Erstellt am 27. Juli 2016, 05:31

von Bettina Kulmer

Versöhnliches Ende für Vici Wolffhardt. Enttäuschung nach dem 15. Platz für Viki Wolffhardt bei der U-23-WM im K1. Im Kanadier klappt es und sie holt Bronze!

Sieger. Kimberly Woods, Jessica Fox und Viki Wolffhardt (v.l.).  |  NOEN

Viktoria Wolffhardt trat in Krakau (Polen) bei der U-23-Weltmeisterschaft in den Disziplinen Kajak- und Kanadier-Einer an.

Die Hoffnung, zumindest eine Medaille nach Hause zu bringen, war groß. Umso enttäuschter war Wolffhardt dann nach ihrem schweren Patzer im K1-Semifinale. „Es war schon ein großes Ziel von mir, im Kajak aufs Podest zu kommen und hätte eigentlich auch funktionieren sollen.“

Zum Glück waren die Eltern und der kleine Bruder da, um die ehrgeizige Sportlerin aufzumuntern. „Wir sind nach dem Rennen gemeinsam in die Stadt gefahren, haben relaxt und sie bringen mich einfach zum Lachen. Davon hab ich sehr profitiert.“

Auch tags drauf hält die Familie von Beginn an die Daumen und siehe da, der Finaleinzug klappt. Wolffhardt gelingen zwei fehlerfreie Läufe im Kanadier und sie sichert sich den dritten Platz hinter Jessica Fox (AUS) und Kimberly Woods (GB).

Derzeit bereitet sich die Tullnerin in Slowenien bei einem dreiwöchigen Trainingslager auf die U-23-EM Ende August vor. Prognosen will die 22-Jährige keine machen, doch sie weiß: wenn eine Medaille bei der WM möglich ist, dann auch bei der EM.

Zudem liegt ihr die Strecke in Slowenien. „Das ist mein zweites Zuhause, mein Papa kommt von dort. Es ist eine natürliche Strecke und kein künstlicher Kanal, das Wasser ist schön und ich paddle gerne dort.“