Erstellt am 13. April 2016, 05:54

von Bettina Kulmer

Schneller als Kenia. Andreas Grubmüller bricht seinen persönlichen Rekord, Andreas Stieglechner unterbietet in der Ö-3-Challenge den Sieger.

Frauenpower. Gabi Görtler war mit ihrer Zeit sehr zufrieden, Anita Miedl und ihre Schwester Birgit Wieland (v.l.) liefen sogar persönliche Bestzeiten über die Halbdistanz.  |  NOEN, Foto: privat
Zahlreiche Bezirkssportler gingen auch bei der 33. Auflage des Vienna City Marathons an den Start.
Schnellster Tullnerfelder wurde erneut Andreas Grubmüller, der seine Zeit vom Vorjahr noch unterbieten und einen neuen persönlichen Rekord aufstellen konnte. Trotz des starken Windes erreichte der Dürnrohrer bereits nach 2:48,17 Stunden das Ziel. Damit war er über dreieinhalb Minuten schneller als 2015. Ein Top-10-Platz ging sich heuer allerdings nicht aus.

Eine ganz besondere Ehre wurde dem 31-jährigen St. Andrä-Wörderner Andreas Stieglechner zuteil. Der Elektrotechniker war einer von 42 Staffelläufern der siegreichen Ö-3-Challenge. Es galt, den schnellsten Läufer des VCM als Hobbystaffel zu unterbieten. Zum zweiten Mal in Folge gelang dieses Unternehmen. Die Staffel finishte nach 2:08,36 Stunden, die Siegerzeit des Kenianers Robert Chemosin betrug hingegen 2:09,48 Stunden.

Auch der Halbmarathon wurde von einige Athleten des Bezirks in Angriff genommen. Michael, Florian und Katharina Bartl (Absdorf on the run) funktionierten ihre Teilnahme zum Familienausflug um. Michael überquerte nach 1:40,40 Stunden die Ziellinie, Florian schaffte es erstmals unter zwei Stunden und Katharina erreichte bei ihrem Debüt eine Zeit von 2:07,30 Stunden. Für alle drei bedeutete das eine neue persönliche Bestzeit.

Erstmals dabei waren auch Mathias Wagner (Königstetten) und Nina Geretschläger (Altenberg). „Normalerweise sind wir ja am Tennisplatz aktiv, gehen aber schon seit Jahren als Ausgleich laufen. Die Bedingungen bei unserem ersten Halbmarathon waren perfekt, ebenso die Organisation“, freut sich Wagner, der beachtliche 1:35,19 Stunden benötigte.

Für den Tullner Lauftreff hielten Anita Miedl, Birgit Wieland, Gabi Görtler und Andrea Litschauer die Fahnen hoch. Miedl (1:36,19) und Schwester Wieland (1:47,20) stellten neue persönliche Bestmarken auf.