Erstellt am 29. Oktober 2015, 05:37

Serientäter Tulbing schlägt weiter zu. Letzte Saison fand sich Tulbing noch im unteren Mittelfeld wieder, heuer kratzt der Verein an den Aufstiegsplätzen. Der Saisonstart wurde gründlich verpatzt, nun läuft es wieder beim SK Tulbing.

Doppelpack. Mit seinen Ligatoren sechs und sieben brachte Miguel Klein (re.) Wördern auf Kurs. Gegen seine Abschlussstärke war die Ruster Verteidigung inklusive Patrick Lang (li.) machtlos.  |  NOEN, Marschik Richard

Mit einer beeindruckenden Konstanz konnte sich der Verein aus der kleinen Krise herauskämpfen und somit steht am elften Spieltag der siebte Sieg in sieben aufeinanderfolgenden Spielen zu Buche.

Trainer Alain Hoxha ist davon nicht besonders überrascht: „Mit der Mannschaft kann man schon erwarten, dass wir oben mitspielen. Wir haben zwar nicht die Qualität an Einzelspielern wie andere Mannschaften an der Spitze, holen aber derzeit das Beste aus dieser Mannschaft raus.“

Als „turning point“ sieht der Erfolgstrainer dabei das verlorene Spiel gegen Stetteldorf Ende August. Beim 2:1 gegen den derzeitigen Tabellensechsten habe man „ganz schlecht gespielt - danach ging es stetig aufwärts.“

Tatsächlich legten die Tulbinger am fünften Spieltag erst so richtig los: Auf einen 2:8 Sieg in Wiesendorf, folgte das nächste Torfestival gegen Purkersdorf (7:0). Seitdem ist man ungeschlagen und hat aus jedem Spiel drei Punkte geholt. Gefragt nach den Gründen für diese Serie will der Trainer aber keine Einzelspieler herausheben, sondern lobt vor allem die geschlossene Teamleistung: „Wir können nur als Mannschaft stark sein.“

Hoxha weiß zudem, wie wichtig Psychologie im Fußball ist: „Es ist viel Kopfsache dabei. Das Selbstvertrauen ist auf jeden Fall da.“ Dass bei solch einer Serie natürlich auch die fußballerische Komponente stimmen muss, erklärt sich von selbst: Nur wenige Mannschaften scheinen derzeit ein Mittel gegen das schnelle Umschaltspiel der Tulbinger zu finden.

Die nächste Nagelprobe folgt in einer Woche gegen den Tabellenzweiten aus Zeiselmauer. Sollte man dieses Spiel gewinnen, ist Tulbing von den Spitzenplätzen der 2. Klasse nicht wegzudenken.