Erstellt am 14. Juni 2017, 05:33

von Bettina Kulmer

Shootingstar Straka zog Zuschauer an. Zum achten Mal machte die European Tour Halt in Atzenbrugg. Diesmal griff ein Südafrikaner nach dem Sieg.

Siegerehrung. ÖGV-Präsident Peter Enzinger, DCC-Präsident Christian Guzy, Elisabeth Stadler (Vienna Insurance Group), Landesrätin Petra Bohuslav, Sieger Dylan Frittelli, Sepp Straka, Martin Gross (Emirates), Mike Steward (European Tour), Silvia Kelemen (Lyoness) und Ali Al-Khaffaf (Golf Open Event GmbH, v. l.).  |  NOEN

Neben den zahlreichen internationalen Stars sorgten heuer vor allem auch die heimischen Pros für den regen Zuschauerandrang. 20.000 Gäste zählte die achte Auflage der Lyoness Open im Diamond Country Club Atzenbrugg.

Einer stahl heuer seinen prominenten österreichischen Kollegen die Show: Sepp Straka. Der 24-jährige Austro-Amerikaner schnitt bereits vor dem Cut hervorragend ab und spielte sogar um den Turniersieg mit. Am Ende positionierte er sich als bester Österreicher auf Rang sieben, mit sieben unter Par.

Die Nummer 29 der Welt, Bernd Wiesberger, ging ebenfalls hoffnungsvoll in die finalen Turniertage. An jenen blieb der Burgenländer aber unter den Erwartungen: „Das Wochenende will ich lieber vergessen. Mit zwei Birdies am Schluss hat das Turnier aber noch ein versöhnliches Ende für mich gefunden.“ Rang 15 lautete das Gesamtergebnis.

Den größten Anteil des Preisgeldes über eine Million Euro sicherte sich der südafrikanische Sieger Dylan Frittelli. Mit zwölf unter Par streifte er 166.660 Euro ein. Hochspannung war bis zum Schluss garantiert, denn der Sieger stand erst nach den letzten beiden Löchern fest. Mikko Korhonen, David Horsey und Landsmann Jbe Kruger machten Frittelli das Leben schwer.

Doch das Publikum wurde dieses Jahr auch abseits des klassischen Turniergeschehens auf vielfältige Weise unterhalten. Zum einen ist der Public-Bereich erweitert worden und wurde gut besucht, zum anderen erhielten 20 Amateure die Chance, in der „Beat the Pro“-Challenge gegen Profis anzutreten.

„Wir hatten am Donnerstag und Freitag noch nie so viele Zuschauer, unsere Strategie, den Fokus auf die Österreicher zu legen, war absolut richtig“, so Ali Al-Kaffaf (Golf-Open).