Erstellt am 24. Februar 2016, 05:39

von Barbara Fink

Sieg in Runde eins. In der Regionalliga Wien-NÖ siegt das Langenlebarner Damenteam. In der Interliga musste man eine Niederlage einstecken.

In der Interliga lief es für die HSV-Athleten nicht nach Plan. Sebastian Köbe hatte mit Kreislaufproblemen zu kämpfen und brachte keine gültige Leistung in die Wertung. Im Bild: Sebastian Köbe, Philipp Forster, Florian Koch, HSV-Chef Stefan Weindl, Marcel und Mario Pöttinger (v.l.).privat  |  NOEN

Zum Meisterschaftsauftakt der Gewichtheber verzeichnet der HSV Langenlebarn einen überzeugenden Sieg in der Regionalliga Wien-NÖ, muss allerdings auch eine bittere Niederlage in der Interliga hinnehmen.

In Runde eins der Regionalliga war der HSV erneut mit einem reinen Damenteam am Start, welches sich gegen die starken Männer aus dem Waldviertel beweisen musste. Trotz der Abwesenheit von Langenlebarns stärkster Athletin, Franziska Rath, gelang dem Team ein 2:0-Sieg! Einerseits verzeichnete Alexandra Tichy die beste Punkteleistung des gesamten Starterfeldes, andererseits erwiesen sich die Neuzugänge Elisabeth Riegler und Katrin Storka als echte Verstärkung. Letztere konnte ihre bisherige Bestleistung um neun kg steigern und Patricia Bernhaupt zeigte mit 68 kg eine neue Stoßbestleistung.

Die 2. Mannschaft des HSV – mit einem Durchschnittsalter von 18, 5 Jahren – traf in der Interliga auf den slowakischen Spitzenverein Kofi Trencin.

Das Reißen entschied das junge Team mit einem Vorsprung von 5, 58 Punkten für sich.

Im Stoßen aber hatte die Mannschaft mit einem Ausfall zu kämpfen: Der 15-jährige Sebastian Köbe setzte erst 102 kg mühelos um, ehe ihn sein Kreislauf im Stich ließ. Damit brachte er keine gültige Leistung in die Wertung und der Wettkampf war vorzeitig entschieden. „Doppelt schade, denn einerseits hätten wir mit den 102 kg knapp gewonnen und andererseits war Sebastian dabei, das Limit für den Jugend-Nationalkader zu schaffen“, beteuert Sektionsleiter Stefan Weindl.

Als bester Athlet des Tages ging Philipp Forster hervor.