Erstellt am 15. Juni 2016, 05:00

von Wolfgang Stritzl

Siegreiches Comeback. Katharina Haselsteiner fuhr ihr erstes Rennen nach langer Verletzungspause – und gewann es vor den Ortlieb-Schwestern.

Katharina Haselsteiner, bei der WM 2015 in Neuseeland schwer gestürzt, siegte im ersten Lauf zur Österreichischen Meisterschaft.  |  NOEN

Emotionale Rückkehr von Katharina Haselsteiner (geborene Hebenstreit) in den Wasserski-Zirkus: Die Tullnerin, die sich bei der WM im Vorjahr in Neuseeland schwer verletzt hatte, gewann ihr Comeback-Rennen – den ersten Bewerb zur Österreichischen Meisterschaft im Wasserski-Racing in Ybbs!

Das erste Rennen nach langer Verletzungspause stand für das Wasserski-Racingteam „Untouchable“ ganz im Zeichen des Weges zurück an die österreichische Spitze. Das Wochenende lief für Läuferin Katharina Haselsteiner, Bootsfahrer Günter Schmutz und Beifahrer Tim Lewalter erfolgreicher als erwartet. Das Trio siegte in der allgemeinen Damen-Klasse.

„Das Konditionstraining über den Winter hat sich gelohnt. Ich habe eine große Freude, wieder am Ski zu stehen und meinem liebsten Hobby nachzugehen“, so Haselsteiner.

Es war ein langer Weg zurück. Bei der Weltmeisterschaft 2015 hatte sie sich mehrere Sehnenrisse in der linken Hand zugezogen. Die WM war für sie vorzeitig beendet, noch in Neuseeland musste sie operiert werden. Eine vier Monate dauernde Wasserski-Pause war die Folge. „An ein Racing-Training am Wasser war im vergangenen Jahr nicht mehr zu denken.“

Beifahrer Tim Lewalter streute ihr Rosen: „Kathi ist jetzt voller Energie. Man merkt, welchen Spaß sie hinter dem Boot hat.“

Am Stockerl landeten bei der Auftaktveranstaltung zur österreichischen Meisterschaft in Ybbs übrigens nur Tullnerinnen. Auf den Plätzen zwei und drei landeten die Schwestern Sabine und Kathrin Ortlieb. Es war das erste Mal, dass sie in einem offiziellen Wettkampf gegeneinander antraten.

Bei den Herren wurde Christian Ortlieb Zweiter, Michael Förstl Vierter, Vater Ernst Ortlieb Fünfter. Die Kinder-Klasse war fest in Tullner Hand. Hubertus Mayerhofer führte einen Dreifach-Erfolg an, er gewann vor seinen WSC-Tulln-Klubkollegen Moritz Rischanek und Natascha Storf.