Erstellt am 11. November 2015, 05:37

von Bettina Kulmer

Starker Kader sicherte Heimsieg. Nach der Niederlage im Auftaktspiel kann sich Tulln daheim gegen Stockerau klar mit 8:5 durchsetzen.

Eishockey  |  NOEN, Pixabay.com

TULLN - STOCKERAU 8:5. Die Niederlage der ersten Runde haben die Tullner erfolgreich hinter sich gelassen. Daheim bieten sie gegen Stockerau eine spannende Partie auf Augenhöhe — Elite-Liga-adäquat.

„Gegen Amstetten hatten wir nur neun Leute und einer davon war Willi Hummel. Der war zwar voll motiviert, kann aber natürlich nicht mit dem Niveau der anderen Spieler mithalten. Gegen Stockerau waren wir zwölf Feldspieler und zwei Torleute“, erklärt sich Pressesprecher Karl Charvat das gute Ergebnis. Er spricht von einem ansehnlichen Match, geprägt von einem hohen Tempo, das die Tullner verdient gewonnen haben. „Wir hatten mehr Torchancen, mehr Scheibenbesitz.“

Entscheidung erst im letzten Drittel

Dass die Partie dennoch äußerst spannend war, verdankt sie dem Umstand, dass das Match erst im letzten Drittel entschieden wurde. Die Führung wechselte mehrmals, immer wieder gelang einer Mannschaft der Ausgleich. Erst in den letzten zehn Minuten ging das Spiel deutlich für Tulln aus. Charvat sieht aber noch Potenzial nach oben. Immerhin ist Kapitän Herbert Fritsch noch verletzt, durch ihn kann die Defensive noch stabiler werden. „Er war immer ein Leistungsträger.“

Äußerst zufrieden zeigt sich der Verein mit dem Auftritt der neuen Torfrau Victoria Vigilanti. „Mit ihr haben wir einen guten Griff gemacht, sie hat top gespielt.“

Auch wenn die Elite-Liga mit nur vier Mannschaften wenig Spannung im Grunddurchgang bietet — alle Teams sind bereits für das Play-Off qualifiziert — kann man auf die nächste Begegnung mit Krems gespannt sein. „Wir wissen nicht, wie sich die Kremser verstärkt haben. Wenn alle unsere Leute fit sind, bin ich zuversichtlich.“