Erstellt am 08. September 2015, 06:07

von Wolfgang Stritzl

Das halbe Dutzend. Lucas Miedler gewann im Doppel das sechste Turnier in Folge. Im Einzel war in St. Pölten im Viertelfinale Endstation.

Lucas Miedler  |  NOEN, Vogl

Das halbe Dutzend ist voll. Lucas Miedler gewann im Doppelbewerb auch das sechste Turnier in Folge – mit dem sechsten Partner.

Am Freitag trug er sich beim Future in St. Pölten in die Siegerliste ein. An der Seite von Tristan Samuel Weissborn gab der Tullnerfelder keinen einzigen Satz ab – im Viertelfinale nicht einmal ein Game. Bei ihrem ersten Auftritt – in Runde eins hatte die topgesetzte Paarung ein Freilos gehabt – verpassten sie Gruber/Neuhauser die sprichwörtliche Brille. Es folgte ein lockerer 6:2-, 6:4-Sieg gegen Lenny Hampel/David Pichler.

Revanche im Doppel-Finale

Im logischen Doppel-Finale gegen die Nummer zwei des Turniers bot sich für Miedler Gelegenheit zur Revanche. Denn auf der anderen Seite des Netzes stand neben Pascal Brunner Dennis Novak – jener Mann, gegen den der 19-Jährige im Einzel im Viertelfinale gescheitert war (2:6, 5:7). Die Wiedergutmachung gelang, Miedler/Weissborn gewannen sicher mit 6:3, 6:3. Für Miedler handelte es sich um den heuer bereits elften Turniersieg auf Future-Ebene.

Miedler durfte sich trösten, im Einzel gegen den späteren Turniersieger verloren zu haben. Novak, immerhin Nummer 280 der Welt, bestätigte seine Favoritenrolle und besiegte im Finale seinen Doppelpartner Brunner mit 3:6, 6:3, 6:4. Auch Miedler hätte gegen Novak einen dritten Satz erzwingen können. Im zweiten war er schon Break vorne, Novak wankte. „Ich habe dann noch einige Breakchancen gehabt, sie aber nicht nützen können. Am Ende hat er dann einfach die wichtigen Punkte gemacht und ich nicht …“

Mit dem Doppel war er natürlich sehr zufrieden: „Wir haben sehr solide gespielt.“