Erstellt am 10. August 2016, 05:46

von Bettina Kulmer

Gleich zweifach „eisern“. Andreas Mayer bewies beim Waldviertler Eisenmann Härte und sicherte sich Staats- und Landesmeistertitel in der M50.

Guter Dinge. Andreas Mayer hat die erste Disziplin in persönlicher Bestzeit bewältigt und macht sich bereit für den Wechsel aufs Rad.  |  NOEN, privat

Der Waldviertler Eisenmann steht unter dem Motto „Die Lutscher (Windschattenfahrer, Anm.) sollen daheim bleiben“. Er gilt als einer der härtesten Triathlons Österreich.

Der Tullnerfelder Andreas Mayer stellte sich dieser Herausforderung und trat in Litschau bei den Titelkämpfen an. Neben der Österreichischen Staatsmeisterschaft wurde gleichzeitig die NÖ-Landesmeisterschaft über die Double-Olympic-Distanz ausgetragen. In beiden Bewerben setzte sich Mayer in der Altersklasse M50 als Sieger durch.

150 Athleten stürzten sich in den Herrensee und damit in den Wettkampf. Zwei Runden mit einer Gesamtlänge von 2300 Metern galt es zu schwimmen – aufgrund der Temperaturen mit Neopren. Mayer stieg nach 40:57 Minuten und neuer persönlicher Bestleistung aus dem Wasser.

Trotz technischer Probleme bewältigte er die Radstrecke (drei Runden zu je 28 km und 450 hm) in 2:43,02 Stunden. Mit einem kleinen Rückstand auf die direkte Konkurrenz eröffnete er den letzten Abschnitt.

„Trotz der vorangegangenen Strapazen konnte ich auf der gesamten Laufstrecke ein konstant hohes Tempo halten.“ In der finalen von vier Runden um den See (gesamt 21 km) gelang es ihm, aufzuschließen. Auf den letzten Metern erarbeitete sich Mayer den entscheidenden Vorsprung und erreichte nur 19 Sekunden vor dem Zweitplatzierten das Ziel.

Mit seiner Zeit von 5:11,35 Stunden sicherte sich der Tullnerfelder gleich alle zwei Titel.