Erstellt am 30. Dezember 2015, 05:58

von Christoph Fassler

Von Altenwörth in die Bundesliga. Fußball / Maximilian Mayer startet am 7. Jänner bei Liefering mit der Vorbereitung. Der 17-Jährige ist Stammkraft bei Red Bull. Vor einigen Jahren las man seinen Namen regelmäßig unter den Nachwuchs-Torschützen des USC Altenwörth.

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 Vor einigen Jahren las man seinen Namen regelmäßig unter den Nachwuchs-Torschützen des USC Altenwörth. Meist traf er gleich mehrmals pro Spiel, oft in zwei Altersklassen. Wenige Jahre später ist aus dem großen Talent ein angehender Fußballprofi geworden, der am Platz mit Leistungen und beim Interview mit Souveränität besticht.

Mit Red Bull U 18 Herbstmeister

Der Weg von Maximilian Mayer ging stets bergauf. Von Altenwörth machte er zunächst den Sprung in die AKA St. Pölten. Nach nur einem Jahr wechselte er zu Red Bull Salzburg, wo er derzeit mitten in seiner dritten Saison steckt. Seit 2013 verpasste er kaum ein Spiel für die „Jungbullen“ – auch heuer war Mayer bei allen elf Runden am Feld. Sein Team führt die U 18 Jugendliga Tabelle mit sechs Punkten Vorsprung vor Rapid Wien überlegen an.

Der 17-Jährige erlebte einen tollen Herbst -  als Stütze in der U 18 und auch im Kader der UEFA Youth League (U19), wo sowohl Sarajewo als auch Besiktas jeweils mit 5:2 besiegt wurden. Mayers persönlichen Höhepunkte waren die beiden 5:0-Kantersiege zum Saisonstart über Rapid Wien und Ex-Verein St. Pölten.

Zuletzt sammelte der Flügelflitzer weitere internationale Erfahrung bei einem Turnier in der Elfenbeinküste, wo unter anderem auch die „West African Academy“, die Nachfolge-Akademie von Red Bull Ghana, an den Start ging.

Afrika, Altenwörth und dann nach Liefering

„Eine tolle Erfahrung. Anfangs war die körperliche Umstellung durch den Klimawechsel zu groß“, schildert Mayer kurz, ehe er fokussiert über seine Zukunft spricht: „Ab 7. Jänner trainiere ich bei Liefering mit. Im Frühjahr ist es aber so geplant, dass ich Teil der U 18 bleibe. Mein Ziel ist es dann, ab Sommer auch oben Stammkraft zu werden. Der Verein gibt mir da keinen Druck“, spricht Mayer durchwegs positiv über seine bisherige Ausbildung bei Red Bull. „Es wird einem hier Zeit gegeben. Ich habe immer tolle Unterstützung vom Trainerstab.“

Die Weihnachtsferien verbringt Mayer noch im Elternhaus in Frauendorf, ehe es nach Silvester wieder ins Internat nach Salzburg geht. Dort besucht er die achte Klasse des Sportgymnasiums. „Zum Glück fällt mir das Lernen recht leicht“, weiß Mayer auch um die Bedeutung einer guten Ausbildung. Für sein Ziel, aus dem Hobby den Beruf zu machen, wartet ein wichtiges Jahr 2016… Toi toi toi!