Erstellt am 03. März 2016, 05:09

von Maximilian Köpf

Rippenbrüche zum Saisonabschluss. Nach Überschlag in Togliatti und Nacht im Krankenhaus machte sich Harry Simon mit Rippenbrüchen auf den Heimweg.

Wenig zu lachen hatte Harald Simon in Togliatti. Nach einem Überschlag musste er ins Spital.  |  NOEN, privat

Die Eisspeedway-Saison endete für Harald Simon, wie sie begonnen hat – mit einem Sturz. Jener in Strömsünd im Jänner kostete ihn die Einzel-WM-Teilnahme. Jener vom Sonntag brachte dem Pfaffenschlager eine schmerzvolle Heimreise mit gebrochenen Rippen über schlechte Straßen ein. „Ich fürchte jedes Schlagloch“, sagte er vor der Abfahrt aus Togliatti dem Online-Portal „Speedweek.com“.

Das Finale zur russischen Superliga mit seinem Klub Kamensk-Uralsky hätte eigentlich der versöhnliche Schlusspunkt der Saison werden sollen.

Der Sonntag wurde Simon aber zum Verhängnis. Im vierten Lauf kam er als Letzter weg, holte auf, als der vor ihm fahrende Russe einen Schlag auf dem sehr in Mitleidenschaft gezogenen Eis kassierte und stürzte. Simon konnte nicht mehr ausweichen, krachte in den Russen, wurde via Überschlag von der Maschine abgeworfen und blieb auf der Eisbahn liegen.

Daheim erst einmal ins Krankenhaus

Minutenlang wurde er behandelt und schließlich, wie auch der andere Fahrer, mit der Rettung ins Krankenhaus nach Togliatti gebracht. Zwei Rippenbrüche wurden dort diagnostiziert. Außerdem klagte Simon über Schmerzen in der Hüfte, berichtet seine Schwester Helga Fronhofer, die noch am Montag Kontakt mit ihm hatte. Am Montag konnte er das Krankenhaus verlassen und machte sich mit Josef Böhm auf den Heimweg ins Waldviertel.

In Pfaffenschlag wird der 48-Jährige am Mittwoch oder Donnerstag erwartet. Dann geht‘s zuerst ins Krankenhaus für eine genaue Diagnose.