Erstellt am 21. Oktober 2015, 06:27

von Michael Salzer

Geht doch: Start in Zwettl. Der UHC Waidhofen/Thaya bestreitet am Sonntag sein erstes Heimspiel in der neuen Saison, lädt in der Zwettler Sporthalle zur Revanche gegen Tulln.

Durchgesetzt: Die Waidhofner Handballer (Mitte: Fabian Angerer) bestreiten ihre Heimspiele wieder - obwohl die Waldviertler Volleyballer dagegen sind - in der Zwettler Sporthalle (neu: Stadthalle).  |  NOEN, Michael Salzer
Die Waidhofner Handballer zeigten schon vor dem Anpfiff zum ersten „Heimspiel“ in der 2. Landesliga am Sonntag (17.30 Uhr) Durchsetzungsvermögen, dürfen nun doch wieder im Zwettler Exil antreten. „Das Spiel findet statt“, sagte Zwettls Sportstadtrat Josef Zlabinger – obwohl sich die Volleyballer der Union Waldviertel präventiv über das im Handball verwendete Harz auf der nagelneuen Stadthalle beschwert hatten. Zlabinger: „Wir werden uns das jetzt in den ersten Spielen genau anschauen, alles ordentlich reinigen und dann entscheiden, wie es weiter geht.“

Zuschauer seien dabei aber nicht zugelassen, weil vorerst nur die Spielfläche benützbar sei, ergänzt Zlabinger: „Die Tribünen sind nur über das Spielfeld erreichbar. Aber beim Handball können wir dort keine Stiegen hinstellen – beim Volleyball geht das schon.“

Durch die Bank durchwachsene Leistungen

Auswärts hat der UHC Waidhofen/Thaya sein zweites Spieljahr schon vor einem Monat gestartet: In Tulln setzte es eine knappe 24:27-Niederlage. „Wir haben durch die Bank durchwachsene Leistungen, aber auch unseren gewohnt starken Kampfgeist gezeigt“, berichtet UHC-Sprecher Nikolaus Becker. Am Sonntag folgt in Zwettl nun gleich die Chance zur Revanche gegen die Tullner. Becker: „Mario Katic hat uns 13 Tore gemacht. Ihn müssen wir unter Kontrolle kriegen – aber mit dosierter, nicht zu harter Verteidigung.“