Erstellt am 05. April 2017, 03:20

von Bernd Dangl

Punktgenau ins Marathon-Ziel. Der Waidhofner Erich Scharf startet zum dritten Mal als Pacemaker beim Linz-Marathon.

LTU Waidhofen-Obmann Erich Scharf muss am Sonntag in Linz den Marathon genau nach Plan finishen.  |  privat

Am Sonntag steht traditionellerweise der Linz-Marathon am Programm, an dem auch dieses Jahr wieder einige Läufer der Region teilnehmen werden. Einem davon kommt eine besondere Aufgabe zu. Erich Scharf, Obmann des LTU Waidhofen wird zum bereits dritten Mal als Pacemaker in der Stahlstadt an den Start gehen. Seine Vorgabe: die 42,195km in einer Zeit von 3:14,59 Stunden schaffen, um so seinen Begleitern, die sich an ihn ranhängen, zu deren angepeilter Zeit zu verhelfen.

Scharf blickt dabei auf die Erfahrung von bereits elf Marathons zurück, sechs davon hat er unter drei Stunden absolviert. Seine Bestleistung datiert vom Jahr 2013, wo er in Berlin 2:47,48 Stunden lief.

Dass der Job als Pacemaker kein Honigschlecken ist, weiß der 44-Jährige: „Vor allem die 3-Stunden und die 3:15 wollen nicht allzu viele als Schrittmacher laufen. Ich muss immerhin einen Kilometer-Schnitt von 4:37 Minuten hinlegen. Ganz wichtig ist der Start. Nicht zu schnell, nicht zu langsam.“

Mitläufer werden immer weniger

Viele Läufer würden sich Scharf, der mit einer Fahne am Rücken – erkennbar für jeden – unterwegs ist, anschließen. Nach der Halbmarathon-Distanz werden es klarerweise immer weniger, bei 33 Kilometer sind es dann noch so um die 40. „Einige gehen auf den letzten Kilometern dann ein höheres Tempo, viele reißen noch ab. Im Ziel werden es noch so um die zehn sein, die dabei sind“, so Scharf, der in den beiden vergangenen Jahren seine Mission erfüllte. Er kam jedes Mal nach 3:14,44 Stunden ins Ziel.