Erstellt am 17. Februar 2016, 06:24

von Petra Suchy

Zuschlag zu 99,9 Prozent fix. LC Waldviertel erhielt vom NÖLV Zuschlag für die Austragung der Halbmarathon-Meisterschaft 2018 – neue Strecke und Probebewerb in Waidhofen schon 2017 geplant.

Noch herrscht hier Fahrverbot. Zur NÖ Landesmeisterschaft im Halbmarathon, die der LC Waldviertel 2018 nach Waidhofen holen will, können Rudi Cerny, Erich Scharf und Wolfgang Bruckner (von links) aber mit einer neuen Strecke aufwarten - vorbei am Waidhofner Sportplatz auf das heuer noch asphaltierte letzte Teilstück des Radwegs Richtung Dobersberg.  |  NOEN, Petra Suchy

2018 – also neun Jahre nach Horn – erhält der LC Waldviertel zu 99,9 Prozent wieder den Zuschlag für die Austragung der Landesmeisterschaften auf der Halbmarathon-Distanz. Der LTU Waidhofen als austragender Verein vor Ort erhielt Anfang Februar die diesbezügliche Zusage von NÖLV-Präsident Gottfried Lammerhuber. Mitausschlaggebend für das Okay sei der gute Ruf gewesen, den sich der Dachverein, unter anderem bei der 2014 in Gmünd ausgetragenen Crosslaufmeisterschaft, erarbeitet hat.

Läufer statt Züge: Neue Flachstrecke gefunden

„Eigentlich hätten wir uns ja für 2017 beworben, aber da hat Hirtenberg den Zuschlag bekommen“, berichtet LTU-Obmann Erich Scharf. Viel mehr Aufwand orten er und seine Klubkollegen für den zusätzlichen Bewerb aber nicht. Zumal er gleich einen Tag nach dem Waidhofner Stadtlauf über die Bühne gehen soll. „Organisatorisch können wir Synergien nutzen – etwa die schon vorhandene Infrastruktur am Stadtplatz, die für Verpflegung, Absperrungen und Siegerehrung weiterverwendet werden kann. Beim Stadtlauf liegt unser Fokus zudem auf den Kindern und Hobbyläufern. Die Halbmarathon-Meisterschaft ist nur für Erwachsene ausgeschrieben“, skizziert Scharf die Ausgangslage.

Was die LTUler als besonderes Zuckerl auch für heimische Läufer anbieten, ist die neue Wendepunkt-Strecke, die zu einem Großteil über das noch heuer fertiggestellte letzte Teilstück des Radwegs auf der aufgelassenen Bahnstrecke Richtung Dobersberg führt. „Der Radweg ist flach, windgeschützt und schon nach 700 Metern vom Start weg erreicht“, betont Wolfgang Bruckner beim Lokalaugenschein die Vorzüge des Geländes. Ab dem Einstieg beim Fußballplatz stehen den Teilnehmern gut 27 Radweg-Kilometer (ab dem Frühjahr 2016 durchgehend asphaltiert) bis nach Slavonice zur Verfügung.