Erstellt am 30. Juni 2016, 06:21

von NÖN Redaktion

Böhm: „War fix und fertig“. Bei der extremen Schneebergland-Rallye holten Michael Böhm und Jasmin Noll Platz zwei in der 2WD-Wertung und den Sieg im Opel-Cup.

Michael Böhm mischte bei extremen Bedingungen im Schneebergland einmal mehr im Spitzenfeld mit.  |  privat

Das ultimative Schotter-Abenteuer endete für Michael Böhm aus Pfaffenschlag und seine Co-Pilotin Jasmin Noll erfolgreich: Das Opel-Adam-Duo fuhr bei der Schneebergland-Rallye auf den zweiten Platz in der 2WD-Wertung sowie zum Sieg im Opel-Markenpokal. Die langen und selektiven Sonderprüfungen, zusätzlich die drückende Hitze verliehen dem vierten Rallye-Staatsmeisterschaftslauf des Jahres den Status einer ganz besonderen Herausforderung.

Michael Böhm war nach dem Auftritt in Rohr im Gebirge zufrieden: „Wir hatten vorher nur einen kurzen Schottertest, aber die Rallye selbst war dann doch eine andere Welt.“ Besonders die neue Prüfung Jagahütt, die zwei Mal zu befahren war, hatte es in sich.

„Ich bin zwar körperlich in einem Topzustand, aber nach den fast 29 Kilometern war ich fix und fertig.“ Dabei hätten mit der Prüfung Berltal noch einmal 28 Kilometer auf die Piloten gewartet. Diese wurde jedoch von der Rallye-Leitung kurzfristig abgesagt, weil die Spurrinnen zum Teil schon so tief waren, dass die Rettung im Einsatzfall nicht mehr hätte drüberfahren können. Böhm: „Also bei rund 70 Grad im Auto ist man über so eine Entscheidung nicht wirklich böse.“

Böse brauchte der 42-jährige Niederösterreicher auch ob seiner Leistung nicht sein. „Wir haben uns nichts vorzuwerfen. Mehr als Platz zwei war hier in der 2WD-Wertung nicht drinnen.“ Letztendlich landete das Duo Böhm/Noll auf Platz zehn in der Gesamtwertung: „Was bei der Schwere dieser Rallye nicht selbstverständlich ist.“