Erstellt am 20. April 2017, 13:15

von Lukas Dangl

Motorsport fürs kleine Geld. Wie schon im Vorjahr fand am Karsamstag wieder das über elf Stunden dauernde Rennen „Rappolz 666“ statt. 55 Teams kämpften dabei um die Spitzenplatzierungen. Von Lukas Dangl

Das „Durchhalten-Projekt“: Die Kautzener Benzinbrüder haben die harte, über elf Stunden lange Prüfung für Mensch und Maschine in Rappolz mit Bravour bestanden, sind auf dem sechsten Platz gelandet.  |  Lobenschuss

Gewohnt gut besucht war das erste „Rappolz 666“ des Jahres an Karsamstag, ein 11:06 Stunden bzw. 666 Minuten andauerndes Rennen für alle begeisterten Motorsportler mit kleinem Budget. Ganze 55 Teams stellten sich im Dynamite Tours Offroad Park bei Rappolz den Herausforderungen, die dieser über elf Stunden lange Bewerb mit sich brachte. Dabei wurde den Zuschauern durchwegs Action, Spaß und jede Menge Dramatik geboten.

Die Teams – drei davon sogar aus Deutschland – reisten bereits am Freitag an, um die Fahrzeuge einer technischen Überprüfung zu unterziehen. Dabei wurde besonders auf die Sicherheit für die Fahrer geachtet. Nach bestandenem Check stand dem Rennen nichts mehr im Wege. Die Fahrzeuge wurden schräg zur Strecke aufgefädelt und die Fahrer bezogen Stellung auf der gegenüberliegenden Seite. Um neun Uhr erfolgte schließlich der Startschuss und die Fahrer durften nun zu ihren Boliden stürmen, ehe die spannungsgeladenen 666 Minuten ihren Anfang nahmen.

Im Laufe des Rennens mussten die Fahrzeuge immer wieder und natürlich möglichst rasant gewartet werden. Machten noch Reifenschäden den Anfang, so kamen mit der Zeit gröbere Fahrwerksschäden und Motorprobleme hinzu. Doch dank der Boxenteams konnten auch diese Mängel geschickt repariert werden, um einen Abschluss des Rennens zu ermöglichen.

Mit unterschiedlichsten Strategien wurde um die besten Platzierungen gekämpft, ehe das Rennen nach genau 666 Minuten, um 20.06 Uhr unter Feuerwerksbeleuchtung abgewunken wurde. Das Team Scheu Racing, welches bereits bei der Premiere im Jahr 2016 gewann, durfte sich als klarer Sieger feiern lassen. „Der Wagen war optimal vorbereitet, es gab keine technischen Pannen, und die Strecke zeigte sich in einem prima Zustand. Als jahrelanger Autocrosser bin ich von Rappolz 666 begeistert“, gab Teamleader Florian Scheu nach dem Zieleinlauf zu Protokoll.

Als bestes Team aus dem Bezirk Waidhofen gingen die Kautzener Benzinbrüder (Daniel Samm, Andreas Badek, Daniel Fröhlich, Georg Strohmayr, Sascha Fröhlich und Jürgen Strohmayr) hervor, sie landeten auf dem sechsten Gesamtrang. Das Team von Dynamite Tours ist mit dem Event mehr als zufrieden und freut sich schon auf das nächste Rennen am 5. August 2017. www.dynamitetours.at