Erstellt am 13. April 2016, 06:04

von Bernd Dangl und Michael Salzer

Sportler des Jahres geehrt. In St. Pölten wurden die Sieger vor den Vorhang gebeten. Erstmals erfolgreich im Bezirk Waidhofen: Volleyballerin Alexandra Pany und Tennis-Ass Andreas Trinko.

Alexandra Pany und Andreas Trinko (Bildmitte) heißen die NÖN-Sportler des Jahres 2015 im Bezirk Waidhofen/Thaya. Dazu gratulierten Fußball-Legende Frenkie Schinkels, NÖN-Chefredakteur Martin Gebhart, Sport-Landesrätin Petra Bohuslav, NV-Vertreter Thomas Wild, NÖN-Sportchef Bernhard Schiesser und Michael Salzer, Ressortleiter NÖN-Sport Waldviertel (von links).  |  NOEN, Erich Marschik

Exakt 1.822.212 Stimmen wurden in den letzten Wochen ausgezählt – und nun stehen sie fest: Die Sieger der NÖN-Sportlerwahl sowie die „Guten Seeen“, die sich abseits des Rampenlichts für den Sport engagieren. Sie nahmen am Donnerstag im Sitzungssaal des NÖ-Landtags in St. Pölten ihre Trophäen entgegen.

Im Bezirk Waidhofen/Thaya lautet das Motto: Zurück zu den Wurzeln. Fast 40 Jahre nach dem Sieg von Rudolf Pany, der Waidhofner Fußball-Legende, bei der erstmals durchgeführten NÖN-Sportlerwahl im Jahr 1976, tritt dessen Tochter in seine Fußstapfen: Alexandra Pany, die Mittelblockerin liegt derzeit mit der SG Ybbs/Melk im Titelrennen der 2. Bundesliga Damen, heißt die beliebteste Bezirkssportlerin des Jahres 2015. In der Herren-Wertung gibt es ebenfalls einen würdigen Gewinner: Andreas Trinko, der baumlange Vitiser ist langjähriger Leistungsträger beim UTC Waidhofen (Landesliga B) und schnappte sich zuletzt drei Mal in Serie den Stadtmeister-Titel.

In der NÖ-Landeswertung räumten die Klosterneuburger Racketlon-Sportler ab: Michael Dickert (120.211) und Bettina Bugl (111.303) übertrafen die Hundertausender-Marke deutlich. Um die Wahl noch attraktiver zu gestalten, wurde diesmal ein neuer Modus eingeführt. Die jeweiligen Sportredaktionen in den Bezirken trafen bereits eine Vorauswahl, nominierten jeweils fünf Amateur-Sportler und -Sportlerinnen, die gewählt werden konnten. NÖN-Chefredakteur Martin Gebhart ist diese Wahl ein großes Anliegen. Die umfangreiche Sportberichterstattung der NÖN sei ein Alleinstellungsmerkmal, noch dazu „gegen den Branchentrend“. Sportlandesrätin Petra Bohuslav würdigte die Wahl als „nicht selbstverständlich, aber einzigartig: Dass die regionalen Amateursportler so in den Vordergrund gerückt werden, ist in Österreich einmalig.“