Erstellt am 08. Juni 2016, 07:15

von Michael Salzer

Erstmals Heimvorteil. Seifenkistenrennen | Beim ersten Heimrennen in Hohenau landeten Michael und Stephan Schandl auf den Rängen zwei und drei in der Elite-Klasse.

Beim ersten Seifenkistenrennen in Hohenau: Die erfolgreichen Piloten Michael Schandl, Robin Appels und Stephan Schandl (vorne) mit den führenden Köpfen des Organisationsteams, Reinhard Goldnagl, Herwig Gangl, Martin Langsteiner, Wilhelm Absenger, Jürgen und Doris Schandl (hinten, von links). Foto: Michael Salzer  |  NOEN
Eine neue Sportart soll im Waldviertel etabliert werden: Seifenkistenrennen. Die Premiere war am Sonntag in Hohenau bei Dobersberg zu erleben – eine Woche nach dem Auftakt in Scheibbs wurde das zweite Rennen zum NÖ-OÖ-Cup ausgetragen.

Dabei wurden die Ergebnisse aus der Vorwoche bestätigt: In der Klasse „Elite XL“ gewann der Wiener Robin Appels vor den beiden lokalen Helden, Michael und Stephan Schandl aus Hohenau.

Strecke ist nahezu perfekt

Die Familie Schandl kam über ein Messe-Gewinnspiel zum Erstkontakt mit dem Österreichischen Seifenkisten Verbandes, ist seitdem mit vollem Engagement bei der Sache. „Weil sie sonst immer weit fahren müssen, wollten wir den Burschen ein echtes Heimrennen anbieten“, erklärt Wilhelm Absenger, zugleich Verbands-Obmann und Rennleiter der Bewerbe, im NÖN-Gespräch. „Die Bedingungen sind sehr gut, die Strecke ist nahezu perfekt. Ich denke schon, dass wir im nächsten Jahr wieder hierher kommen.“

Warum Seifenkistenrennen? Absenger: „Weil es Spaß macht und die Kids das richtige Gespür für Fahrzeuge und Technik, dazu Verantwortung im Straßenverkehr kriegen. Auch das Gemeinschaftsgefühl wird gefördert.“ Das dritte Rennen zum NÖ-OÖ-Cup folgt am 16. Juni in Biberbach (Bez. Amstetten).  

www.austria-seifenkiste.com