Erstellt am 15. September 2015, 16:07

von Michael Salzer

Coach Karl feiert ersten Erfolg - 4:0. Der SVW-Express überrollte den Aufsteiger am eigenen Rasen, hätte auch doppelt so hoch gewinnen können.

In der ersten Viertelstunde jubelten die SVW-Kicker über einen slowakischen Doppelpack, nach der Pause netzte Kapitän Andreas Schleinzer zweimal ein.  |  NOEN, Josef Litschauer

HAITZENDORF - WAIDHOFEN 0:4. Obwohl er auf Torjäger Stefan Schimmel (Rücken verrissen) verzichten musste, feierte Coach Christian

Karl im zweiten Match unter seiner Regie den ersten Erfolg. Sein Kommentar dazu fiel dennoch extra-trocken und sachlich aus: „Wir haben einen guten Tag erwischt, die Haitzendorfer einen schlechten. Hinten haben wir nix zugelassen, vorne hätten wir noch einige Chancen, hätten auch höher gewinnen können. Allerdings waren wir in der letzten Viertelstunde taktisch undiszipliniert.“ In dieser Phase kam der Aufsteiger zur einzigen Möglichkeit, doch SVW-Keeper Peter Rosenmayer parierte einmal mehr bravourös.

In der ersten Halbzeit ließ die indisponierte Abwehr der Gastgeber, neben vier weiteren Möglichkeiten, einen schnellen Doppelpack der neuen Slowaken zu: Michael Meixner geht an der rechten Flanke durch und bedient Filip Krchnak, der darf weitgehend unbedrängt ins lange Eck schießen (11.).

„Waidhofen war um eine Klasse besser“

Drei Minuten später befördert Matej Kovacik das Leder einfach hoch in die Gefahrenzone, dort braucht der lange Michal Penaska nur sein Haupt hinhalten – 2:0 (14.).

Die Waidhofner blieben auch nach der Pause dominannt, das entscheidende 3:0 gelang in Minute 56: Andreas Schleinzer sprintete in eine Eckball-Hereingabe von Lukas Nechvatal, netzte aus kurzer Distanz ein. Die Draufgabe folgte in der 78. Minute, Schleinzer staubte nach Stangenschuss von Daniel Meyer ab. „Ein herzliches Dankeschön an alle Zuschauer, die so zahlreich ins Stadion geströmt sind. Ich muss mich aber für die heutige Darbietung entschuldigen“, tat Haitzendorf-Sektionsleiter Alfred Traht seinen Unmut kund. „Wir sind nie wirklich in die Zweikämpfe gekommen, Waidhofen war einfach um eine Klasse besser als wir.“