Erstellt am 03. Februar 2016, 05:08

von Maximilian Köpf

Fegerl in erster Runde out. Nach furioser Qualifikation war bei den phänomenal besetzten German Open für Stefan Fegerl in Runde eins gegen die Nummer elf der Welt Schluss.

Mit gemischten Gefühlen reiste Stefan Fegerl aus Berlin ab. In der Qualifi-kation makellos, in Runde eins chancenlos.  |  NOEN, Maximilian Köpf

 Etwas Pech im Turnierraster brachte Stefan Fegerl bei den German Open, eines der sechs hochrangigsten Turniere auf der World Tour, in Berlin das Aus nach Runde eins. Nachdem er in furioser Manier durch die Qualifikation gefegt war, hatte er in der Runde der besten 32 gegen den Japaner Koki Niwa (11. der Welt) das Nachsehen.

Dabei hätte das Erstrundenmatch noch gut begonnen. 11:6 überrumpelte Fegerl den Japaner, der danach aber in Schwung kam und den Unterlembacher mit druckvollen Schlägen immer mehr in die Defensive drängte. Die restlichen vier Sätze gingen an Niwa.

Jetzt zum Turnier der europäischen Elite

Mit 42 Spielern aus den Top-50 der Weltrangliste war das Turnier in Berlin phänomenal besetzt. In der zweiten Runde hätte auf Stefan Fegerl Weltmeister und Weltranglisten-Führender Ma Long (CHN) gewartet. Koki Niwa hatte gegen den späteren Turniersieger keine Chance – 0:4.

So erging es Stefan Fegerls Gegnern in der Qualifikation. Der 26-Jährige gab in den drei Runden keinen einzigen Satz ab.

Bereits am Wochenende kommt auf Stefan Fegerl das erste Jahres-Highlight zu. Das ITTF-Top-16-Europe-Turnier in Gondomar (POR), wo sich Europas 16 besten Tischtennis-Spieler, angeführt von Dimitrij Ovtcharov (GER), messen. „Das ist eine sehr große Sache für mich“, so Fegerl. „Das ist vergleichbar mit dem ATP-Finale im Tennis.“