Erstellt am 16. Dezember 2015, 05:43

von Michael Salzer

"Haben Maximum erreicht". Matthias Neuwirth, Top-Spieler des UTTC Waidhofen, spricht über die Bilanz zur Saison-Halbzeit, die besten Talente und wünscht sich mehr Konkurrenz im Waldviertel.

Obwohl es in der Hinrunde nicht optimal gelaufen ist, ist er zurzeit der Spitzenspieler beim stärksten Waldviertler Team: Matthias Neuwirth, Mannschaftsführer des UTTC Waidhofen/Thaya.  |  NOEN, Michael Salzer

Bestes Waldviertler Team mit Rang vier in der 2. Landesliga B, Nummer sieben in der Einzelrangliste mit 13 Siegen bei 5 Niederlagen. Matthias Neuwirth, Mannschaftsführer des UTTC Waidhofen 1, ist nach dem Abschluss der Hinrunde zufrieden. „Ein paar Punkte mehr wären schon möglich gewesen. Leider war ich einmal krank und einmal beruflich verhindert. Aber ich denke, mit dem vierten Platz haben wir sowieso das Maximum erreicht.“

Noch besser läuft es für das Waidhofner Zweierteam in der Oberliga D: Zweiter Platz, Sektionsleiter Gerold Kornell führt mit 19:2 Erfolgen (!) in der Einzelwertung.

Besonders großen Wert legt Matthias Neuwirth, der als Nachwuchs-Direkter im Österreichischen Tischtennis-Verband tätig ist, auf die Entwicklung der jungen Spieler im Verein. Die klub-internen Top-Talente haben mit Waidhofen VI den Herbstmeistertitel in der 2. Klasse erkämpft. Neuwirth: „Das ist eine deutliche Steigerung gegenüber der vorigen Saison. Diese Spieler sind sicher ein Versprechen für die Zukunft, wenn sie weiterhin fleißig trainieren.“ Allerdings fehle im Waldviertel die entsprechende Dichte an Vereinen und die notwendige Konkurrenz für eine optimale Entwicklung, so Neuwirth. Die Gelegenheit für Werbung für seinen Sport lässt er nicht ungenützt: „Tischtennis kann man das gesamte Jahr über ausüben, man kann es von ganz klein bis ins hohe Alter spielen und man kann schnell erfolgreich werden. Der NÖTTV berät und unterstützt neue Vereine, um ihnen einen guten Start zu ermöglichen.“