Erstellt am 08. Juni 2016, 06:20

von Christopher Eckl

Ganz vorne gelandet. Mit einer Spitzenleistung im Schwimmen legte Alex Frühwirth in Tulln den Grundstein für den zweiten Gesamtrang.

LTU Waidhofen-Athlet Alexander Frühwirth brachte in Tulln eine Top-Leistung, verfehlte den Triathlon-Sieg nur um 22 Sekunden.  |  NOEN, privat
Ziemlich spontan habe er sich entschlossen, beim Tulln-Triathlon über die olympische Distanz an den Start zu gehen, erklärte Alexander Frühwirth nach einem sehr erfolgreichen Rennen. Voller Lockerheit lief er auf Rang zwei in der Gesamtwertung. Auf Sieger Mark Capek fehlten ihm am Ende nur läppische 22 Sekunden. „Und der ist Jahrgang 1987!“, gibt der 47-jährige „Iron Alex“ zu bedenken.

Nach dem Schwimmen sah Capek, genauso wie seine Kollegen, dafür aber ganz schön alt aus. Nach 19:09 Minuten stieg Frühwirth aus dem Wasser – Bestzeit, nur Mario Fink konnte ihm folgen, lag vier Sekunden dahinter.

Capek und Frühwirth duellieren sich

Auf der 40-Kilometer-Radschleife gesellte sich bald der spätere Gesamtsieger Capek zum Trio. Aus diesem sollte dann relativ rasch ein Duo werden: Fink wurde bei der Entsorgung einer Gel-Packung vom Kampfrichter erwischt, musste zu Fuß zum „Tatort“ zurücklaufen. Frühwirth: „Das hat ihm sicher vier Minuten gekostet.“ Blieb also Capek als einziger Frühwirth-Rivale. Der haute am Ende der Radstrecke wie wild in die Pedale, fuhr 45 Sekunden Vorsprung auf den Kirchberger heraus.

Beim abschließenden 10-Kilometer-Laufbewerb setzte der routinierte LTU Waidhofen-Athlet alles auf eine Karte, lief das Loch zu Capek fast zu. „Dann hat die Lunge aber zugemacht, mir ist schwarz vor Augen geworden.“
Am Ende blieb in einer Zeit von 1:56:55 Stunden Platz zwei und der Sieg in der Altersklasse M45 – für den passionierten Ausdauersportler mehr als erwartet. „Das ist für mich ein ziemlich großer Erfolg. Meine Leistung hat voll gepasst.“