Erstellt am 03. Februar 2016, 06:03

von Michael Salzer

Am Punkt vorbei. Im ersten Heimspiel nach drei Monaten wurden die Sieghartserinnen klar bezwungen.

USG-Zuspielerin Alexandra Fenz hat den Fokus, trotz der teilweise herben Satzverluste gegen die Südstädterinnen, nicht verloren: »Wir glauben an den Verbleib in der Landesliga!«  |  NOEN, Michael Salzer

GROSS SIEGHARTS - SÜDSTADT 1:3. Der kuriose Spielplan bescherte den Sieghartserinnen am vergangenen Samstag - nach fast drei Monaten Pause – das erst zweite Heimspiel in der laufenden Saison.

Das Match zwischen dem Schlusslicht und der aktuellen Nummer drei der Landesliga begann grundsätzlich ausgeglichen, doch das heimische Team agierte nervös und fehlerhaft – 12:25 im ersten Set. Im zweiten Durchgang fanden die Waldviertlerinnen besser ins Spiel, agierten in allen Bereichen konstanter und erfolgreicher. Aufgrund ihrer starken Serviceleistung bauten die Gäste den Vorsprung trotzdem kontinuierlich aus, schafften letztlich einen ungefährdeten 25:19-Erfolg.

Im dritten Satz präsentierte sich das Team von der Union Groß Siegharts endlich in Normalform. Vor allem eine starke Serviceserie von Andrea Höbinger brachte den 9:4-Vorsprung und viel Selbstvertrauen. Spektakuläre Verteidigungsaktionen, ideales Zuspiel und tolle Angriffe sorgten für Begeisterung bei den heimischen Fans. Nach einem kurzen Einbruch wurde der klare 25:18-Erfolg bejubelt. Doch der Rückschlag folgte prompt: Die Südstadt servierte wieder stärker und variabler, Groß Siegharts patzte in allen Elementen. So stand letztlich ein bitteres 6:25-Debakel auf der Anzeigetafel.

„Die Tendenz zeigt nach oben. Wir glauben weiterhin daran, dass uns bald der Knopf aufgehen wird und wir wie gewohnt in der Landesliga mitspielen können“, erklärte USG-Kapitänin Alexandra Fenz. „Jetzt heißt es: Volle Konzentration auf das Waldviertel-Derby gegen Zwettl am 13. Februar!“