Erstellt am 16. März 2016, 06:14

von Michael Salzer

Das war’s dann wohl. Mit der 1:3-Heimpleite gegen Nibelungengau bleiben die Sieghartserinnen abgeschlagen am Tabellenende.

Gratwanderung durch Licht und Schatten: Nach der Heimpleite gegen Nibelungengau haben die Sieghartserinnen nur mehr theoretische Chancen auf den Klassenerhalt, brauchen in zwei ausstehenden Partien ebenso viele Dreipunkter...  |  NOEN, Michael Salzer

GROSS SIEGHARTS - NIBELUNGENGAU 1:3. Mit dem Aufwind vom knappen Erfolg gegen Böheimkirchen starteten die USG-Mädels perfekt in ihr fünftes Heimspiel in Serie.

Alle Elemente funktionierten einwandfrei, mit einem deutlichen 16:11-Vorsprung ging man in die zweite Auszeit. Dann zeigten die Gäste Moral und Kampfgeist, holten auf – doch am Ende feierten die Sieghartserinnen einen 25:23-Erfolg. Im zweiten Durchgang ging der Aufwärtstrend bei der Sportunion Nibelungengau weiter, nun wurde zäh und spektakulär um jeden Ball gekämpft. In der zweiten Satzhälfte zogen die Auswärtigen davon, schlugen letztlich mit einem 25:22-Sieg zurück.

Der dritte Satz war geprägt von mächtigen Leistungsschwankungen und Eigenfehlern der USG Groß Siegharts. Wesentlich konstanter und kompakter agierten die Mädels aus Pöchlarn, jubelten so über einen sicheren 25:20-Triumph. Die Nibelungengau-Auswahl nützte das Momentum, wurde im Verlauf des vierten Satzes immer dominanter, feierte einen 25:16-Kantersieg. Trotzdem war Siegharts-Trainerin Maria Prohaska nicht unzufrieden mit der Gesamtleistung ihres Teams: „Die Mädels haben phasenweise ihr volles Potenzial gezeigt, haben wirklich gut gespielt. Auch der Kampfgeist stimmt endlich wieder.“