Erstellt am 06. April 2016, 06:54

von Michael Salzer

Ehrenvoller Abgang vor den USG-Fans. Im letzten Heimspiel vor der Sommerpause feierten die Sieghartserinen einen klaren 3:0-Erfolg.

So jubelte das letzte Aufgebot des ständig ersatzgeschwächten Sieghartser Teams nach dem letzten Heimspiel über den dritten Saisonsieg: Ulrike Lamatsch, Nina Biedermann, Alexandra Fenz, Barbara Bauer, Irina Dangl, Andrea Höbinger und Katharina Lamatsch (von links).  |  NOEN, Michael Salzer

GROSS SIEGHARTS - YBBS 3:0. Gleich drei „Ehren-Punkte“ holte das schon fixe Schlusslicht der Landesliga im letzten Heimspiel der Saison. 

Zunächst gingen die Ybbserinnen mit einer 8:4-Führung in die erste Auszeit. Doch dann wurden die Waldviertlerinnen immer stärker, schafften mit einer Serviceserie von Alexandra Fenz die Wende, stellten von 9:12 auf 14:12. Anschließend führte die solide Annahmeleistung zu erfolgreichen Angriffen – und zum 25:19-Erfolg.

Der zweite Durchgang begann mit einer fulminanten Service-Reihe von Andrea Höbinger – 5:0. Auch in weiterer Folge kamen die Gäste mit dem druckvollen Spiel der Gastgeberinnen nicht zurecht, fanden nicht richtig ins Spiel. Zur Satzmitte ließen die USG- Mädels die Zügel etwas schleifen, feierten am Schluss aber einen sicheren 25:21-Sieg.

Der dritte Abschnitt begann wiederum mit einer Serviceserie von Andrea Höbinger – 6:0. Dann kam Irina Dangl an den Ball – und stellte mit zehn mächtigen Aufschlägen fast im Alleingang auf 17:2! Erst bei der 24:8-Führung stellten sich wieder die berüchtigten Leistungsschwankungen, welche die Sieghartserinnen ans Tabellenende befördert haben, ein. So durften die Auswärtigen bis 24:18 aufholen, ehe Dangl das Match mit einem erfolgreichen Diagonalangriff beendete.

„Wir haben es über weite Strecken geschafft, nicht auf den Gegner zu achten und unser Spiel zu spielen, haben vor allem mit dem Service enormen Druck auszuüben“, analysierte USG-Kapitänin Irina Dangl. „Auch in der Annahme und Verteidigung haben wir gut gespielt und gekämpft. Schön, dass wir nochmals daheim zeigen konnten, was wirklich in uns steckt.“