Erstellt am 15. Juni 2016, 05:00

von Michael Salzer

Wichtige Heimsiege. Die Waidhofner erfüllten ihre Favoritenrolle. Die Raabserinnen machten es besonders spannend.

Der ULTC Raabs legte mit einem 4:3-Heimsieg gegen Bad Erlach den Grundstein für den Klassenerhalt. Christina Eisner (im Bild) trug viel zum Erfolg bei: Sieg im Einzel und im Doppel mit ihrer Schwester Julia.  |  NOEN, Salzer

Landesliga Herren
B2WAIDHOFEN - BH WR. NEUSTADT I 7:2. 
Mit dem erwartungsgemäß klaren Heimsieg schafften die Waidhofner den Anschluss an die Spitzengruppe. In der Einzel-Phase Einzel musste sich nur Werner Zlabinger geschlagen geben, doch seine Teamkollegen feierten durchwegs souveräne Zwei-Satz-Erfolge.

Im Spitzen-Doppel agierte das Duo Schneider/Trinko nicht konsequent und konzentriert genug, unterlag letztlich hauchdünn im Champions-Tiebreak. Auf die Punktevergabe hatte dies aber keine Auswirkungen, weil die Paarungen Pallnstorfer/Steinmetz und Zlabinger/Jank ohne Satzverlust blieben, somit auf 7:2 im Gesamtscore stellten.

„Wir haben unsere Favoritenrolle erfüllt, können nun auch rechnerisch nicht mehr absteigen“, bilanzierte UTC-Sektionsleiter Philipp Dörre. Im folgenden, richtungsweisenden Heimspiel gegen St. Valentin fällt nun die Entscheidung, ob die Waidhofner weiterhin im Kampf um den Vizemeister mitmischen werden. Dörre: „Die Chancen stehen 50:50. Mal schauen, mit welcher Aufstellung die daher kommen.“

Landesliga Damen A
RAABS - BAD ERLACH 4:3.
Noch spannender hätte das direkte Duell der „Abstiegs-Konkurrenz“ nicht sein können! Erst im abschließenden Doppel fixierten die Eisner-Schwestern den knappen Heimsieg mit einem 10:8-Erfolg im Champions-Tiebreak.

Nach den Einzel-Partien hatte es nicht gut ausgeschaut: Zunächst stellten Darina Berkova und Christina Eisner auf 2:0, doch dann unterlagen Julia Eisner, Raffaela Reifschneider und Neuzugang Sarka Caisova, allesamt deutlich in zwei Sätzen – 2:3.

Doch dann schafften die Raabserinnen mit vollen Erfolgen in beiden Doppel-Partien schlussendlich noch die scharfe Wende. „Gottseidank war am Schluss das Glück auf unserer Seite“, schnaufte Teamleaderin Julia Eisner nach dem nervenaufreibenden Finish. „Für uns war es ein unglaublich wichtiger Sieg.“ Somit sei – bereits vor den abschließenden und schwierigen Begegnungen in Tulln und Klosterneuburg – der Grundstein für den Klassenerhalt gelegt.