Erstellt am 12. Januar 2016, 05:43

Allstars schöpfen Mut aus „El Clasico“. Allstars jubeln über Sieg gegen Stella Rossa. Die Fortuna steckt nach zwei Niederlagen hingegen weiter im Tabellenkeller.

So kennt man ihn. Rene Gaida formte die Murexin Allstars zu einem der Top-Vereine in der obersten Futsal-Spielklasse.  |  NOEN, Archiv

Die Murexin Allstars zeigten sich mit ihren ersten Auftritten im neuen Jahr zufrieden, obwohl man gegen Kaiserebersdorf eine Niederlage einstecken musste. „Wir waren die überlegene Mannschaft, haben aber unsere Chancen nicht genutzt und leider mit 2:3 verloren“, knirscht Allstars-Coach Rene Gaida mit den Zähnen. Gegen Erzrivalen Stella Rossa konnte man sich mit einem 5:2-Sieg doch noch belohnen: „Wir haben sehr diszipliniert gespielt und völlig verdient gewonnen“, so Gaida.

Vor allem mental war der Sieg gegen Stella Rossa wichtig, weiß Gaida: „Viele bezeichnen das Duell auch als das El Clasico des österreichischen Futsals.“ Nach Verlustpunkten liegen die Allstars nun sogar schon auf Tabellenplatz drei, vor Stella Rossa. Aber auch die Tabellenspitze hat Gaida noch nicht aus den Augen verloren: „Die Liga spielt verrückt. Jede Woche leert eine Spitzenmannschaft um. Wir müssen unsere Chancen nun konsequent nutzen.“

Fortuna: stark ersatzgeschwächt

Anders läuft es beim zweiten Wiener Neustädter Verein, der Fortuna. Stark ersatzgeschwächt ging es für die Jungs von Daniel Kohn in die Partien gegen die Wiener Großklubs. Sowohl gegen Kaiserebersdorf als auch Stella Rossa hielten die „Glücksritter“ gut mit, mussten aber im Finish dem hohen körperlichen Aufwand Tribut zollen. Gegen Stella Rossa konnte Philipp Brandecker sogar den 1:2-Pausenrückstand ausgleichen, kurz darauf begann die Fortuna-Gegenwehr zu bröckeln. Endstand: 7:2. Gegen Kaiserebersdorf roch es lange nach einem Punktegewinn – im Finish machten die Hauptstädter dann aber alles klar.

„Du hast als Neustädter Verein gegen die Wiener einfach einen sehr schweren Stand. Die Schiedsrichter wollen sich anscheinend nicht mit diesen Mannschaften anlegen. Unglaublich eigentlich“, haderte Fortuna-Coach Daniel Kohn mit einigen Fehlentscheidungen gegen seine Mannschaft. Für die Leistung seiner Schützlinge findet Kohn lobende Worte: „Sie haben aufopferungsvoll gekämpft. Goalie Hemmelmayer hat bewiesen, dass er in diesem Sport die Nummer eins im Land ist. Auch Matthias Binder hat eine Top-Leistung geboten, stand fast die ganze Zeit am Feld.“