Erstellt am 23. August 2016, 10:21

von Malcolm Zottl

Fluch soll enden. Die Diving Ducks standen bereits viermal in den ABL-Finals. Zum Titel hat es noch nie gereicht, gegen Attnang ist man optimistisch.

Auf zu den Fans – nach dem Finaleinzug nahmen die Ducks (hier Victor Torres, Claus Seiser und Jose Ruiz) Anlauf zum „Pinguin“. Den Zusehern gefiel‘s.  |  Malcolm Zottl

Der Finaleinzug ist perfekt. Jetzt geht es darum, gegen Finalgegner Attnang den letzten Schritt zu machen. Die Chancen dafür beziffert Ducks-Obmann Raimund Amon als durchaus gut: „Wir haben defensiv Vorteile und offensiv Vorteile. Beim Pitching sind sie zwar besser als die Metrostars, aber ich sehe uns auch da im Vorteil.“

Die Historie spricht gegen die Neustädter Enten. Bisher stand man in vier Endspielen (2003, 2004, 2012, 2015), zog aber immer den Kürzeren. Und Attnang hat eine breite Brust. In der Semifinalserie lagen die Athletics bereits mit 0:3 zurück und gewannen noch mit 4:3. „Wenn man 0:3 hinten ist, hat man eigentlich schon verloren. Seit Mitte der 80er, seitdem wir in Österreich organisiert Baseball spielen, hat es so etwas noch nie gegeben“, zeigt sich auch Amon beeindruckt.

Dennoch ist Amon überzeugt, dass die Ducks den großen Coup landen können. Zwar sind die Athletics Grunddurchgangssieger geworden, in den direkten Duellen konnte man in vier Spielen viermal siegen. Vor allem die Form spräche für die Ducks: „Nach einem schlechten Start haben wir jetzt einen Lauf. Wir sind die beste Offensive der Liga. Wir sind das Team, das es zu schlagen gilt“, meint Amon.