Erstellt am 19. Juli 2016, 12:36

von Malcolm Zottl

Krimi am Ducksfield. Im Thriller um das letzte Play-off-Ticket behalten die Wiener Neustädter Enten gegen Erzrivalen Vienna Wanderers die Oberhand.

Nach dem Sieg gegen die Vienna Wanderers geht es für die Diving Ducks im Semifinale nun gegen die Metrostars.  |  Malcolm Zottl

Das Drehbuch für dieses Spiel hätte Alfred Hitchcock nicht besser schreiben können. Im letzten Match des Grunddurchgangs ging es zwischen den Erzrivalen Diving Ducks und Vienna Wanderers um das letzte Play-off-Ticket – der Sieger darf vom Titel träumen, für den Verlierer heißt es Abstiegs-Play-off.

„Eigentlich war das Match ein Ausländer-Pitching. Wir haben aber mit Österreichern gepitcht, das ist sehr selten, dass man das dann gewinnt“, erklärt Ducks-Obmann Raimund Amon. In den ersten fünf Innings konnte keine der beiden Mannschaften scoren. In den Innings sechs und sieben zogen die Wiener Neustädter dann auf 6:1 davon.

In der Schlussphase forderten die Schiedsrichter aufgrund der diffusen Lichtverhältnisse das Flutlicht an. „Bei den Bauarbeiten haben wir am Vortag leider die Stromzufuhr zu den Lichtmasten angegraben“, musste Amon vertrösten, „ein Spielabbruch ist aber nie zur Diskussion gestanden. Das Licht hat völlig ausgereicht, es wäre nur zur Unterstützung gewesen.“

Doch die Diskussionen brachten die Ducks außer Tritt. Im achten Inning holten die Wanderers drei Läufe nach Hause. „Das ist das halt mit den Wanderers, die geben nie auf“, muss Amon schmunzeln. Daraufhin wechselten die Ducks – Moritz Scheicher ersetzte Cousin Matthias am Mound. Der Youngster ließ keinen Hit mehr zu und brachte den 6:4-Sieg der Wiener Neustädter Enten ins Trockene. Im Play-off-Semifinale geht es für die Ducks nun gegen die Vienna Metrostars (siehe oben).